Russula subsect. Rubrinae

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Russula subsect. Rubrinae

R. rubra die Typusart der Untersektion Rubrinae

Systematik
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis)
Ordnung: Täublingsartige (Russulales)
Familie: Täublingsverwandte (Russulaceae)
Gattung: Täublinge (Russula)
Untersektion: Russula subsect. Rubrinae
Wissenschaftlicher Name
Russula subsect. Rubrinae
(Melzer & Zvara) Singer

Russula subsect. Rubrinae ist eine Untersektion aus der Gattung der Täublinge (Russula), die innerhalb der Sektion Rigidae steht. Die Untersektion (lateinisch subsectio) wurde ursprünglich von Rolf Singer definiert. Die Typart ist Russula rubra, der Scharfe Zinnober-Täubling. Auch Romagnesi verwendet die Untersektion Rubrinae in seiner Systematik, allerdings steht sie bei ihm innerhalb der Sektion Russula und enthält mit Russula rubra nur eine einzige Art.

Bei den Vertretern der Untersektion handelt es sich um mittelgroße, nicht sehr festfleischige Täublinge. Oft ist das scharf bis sehr scharf schmeckende Fleisch ziemlich brüchig. Die Hüte sind meist dominierend rot oder rosa-rot gefärbt und die Huthaut ist matt und oft bereift. Sie lässt sich mehr oder weniger weit abziehen und bricht am Rand niemals schuppig auf. Die Stiele sind immer weiß und das Sporenpulver ist ockergelb (III-IV) gefärbt.

Die Huthaut (Epicutis) enthält mehr oder weniger inkrustierte und säurefeste Pileozystiden, deren Inhalt sich meist mit Sulfobenzaldehyd oder Sulfovanillin anfärben lässt. Auch die Hymenialzystiden sind in Sulfovanillin anfärbbar.[1][2][3]

Täublingsarten der Untersektion Lepidinae
Deutscher Artname Wissenschaftlicher Artname Autor
Scharfer Zinnober-Täubling Russula rubra Fr. (1838)
Gelbblättriger Spei-Täubling Russula rutila Romagn. (1952)

Einzelnachweise

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  1. Monographic Key to European Russulas (1988). (PDF; 1,4 MB) In: The Russulales Website w3.uwyo.edu. Archiviert vom Original am 28. Juli 2010; abgerufen am 24. Januar 2012 (englisch, Übersetzung von M. Bons Russula-Schlüssel).
  2. Rolf Singer: Monographie der Gattung Russula. In: A. Pascher (Hrsg.): Beihefte zum Botanischen Centralblatt. Band 49, 1932, S. 242 (online). online (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bibdigital.rjb.csic.es
  3. Russulas. (PDF DOC) Micologia.biz Web de micología Europea, S. 89, abgerufen am 3. August 2011 (spanisch).