3. März
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der 3. März ist der 62. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 63. in Schaltjahren), somit bleiben 303 Tage bis zum Jahresende.
|
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1638: Der von Frankreich unterstützte Bernhard von Sachsen-Weimar besiegt mit seinem Heer im Dreißigjährigen Krieg in der Schlacht bei Rheinfelden kaiserlich-bayerische Truppen unter dem Befehl von Federigo Savelli und Johann von Werth, welche dabei mit ihrem Offizierskorps in Gefangenschaft geraten.
- 1845: Florida wird 27. Bundesstaat der USA.
- 1849: Frühere Gebiete der aufgelösten Territorien Iowa und Wisconsin werden gemeinsam mit weiteren Gebieten östlich des Missouri River zum Minnesota-Territorium zusammengefasst.
- 1861: Russlands Zar Alexander II. hebt die Leibeigenschaft als letztes Land Europas auf. Das führt aber nur zu zusätzlicher finanzieller Abhängigkeit der Bauern vom Adel.
- 1871: Im Deutschen Kaiserreich findet die Wahl zum 1. Deutschen Reichstag statt, zu der etwa 20% der Bevölkerung wahlberechtigt sind. Die Nationalliberale Partei, die die Politik Otto von Bismarcks unterstützt, wird stärkste Partei.
- 1878: Der Frieden von San Stefano beendet den Russisch-Türkischen Krieg und die Balkankrise der Jahre 1876–1878. Bulgarien gewinnt nach fast 500 Jahren wieder die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich, bleibt diesem jedoch weiterhin tributpflichtig.
- 1886: Der Friede von Bukarest beendet den Serbisch-Bulgarischen Krieg auf dem Balkan. Der status quo vor dem Krieg wird wiederhergestellt.
- 1918: Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk beendet den Ersten Weltkrieg an der Ostfront der Mittelmächte mit Russland. Sowjetrussland verzichtet darin unter anderem auf seine Hoheitsrechte in Polen, Litauen und Kurland, während das Deutsche Reich seine Einflusssphäre in Osteuropa und im Baltikum ausdehnt.
- 1924: Nach der Gründung der türkischen Republik durch Mustafa Kemal Atatürk wird der letzte Kalif des Osmanischen Reiches, Abdülmecit II., abgesetzt und das Kalifat aufgelöst.
- 1931: Der Kongress erhebt The Star-Spangled Banner, 1814 von Francis Scott Key getextet, zur Nationalhymne der USA.
- 1933: Wenige Tage nach dem Reichstagsbrand wird der Führer der KPD, Ernst Thälmann, verhaftet und von den Nationalsozialisten in „Schutzhaft“ genommen.
- 1945: Alliierte Flugzeuge werfen im Zweiten Weltkrieg versehentlich Bomben auf ein Wohnviertel von Den Haag. Bei dem Luftangriff kommen rund 500 Menschen ums Leben.
- 1961: Die im Saarland tätige linksgerichtete Partei Deutsche Demokratische Union schließt sich als deren saarländischer Landesverband der Deutschen Friedensunion an.
- 1973: In Washington, D.C. wird die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES) zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten unterschrieben. Das von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources erarbeitete Abkommen will vor allem den Handel mit Wildtieren und den aus ihnen gewonnenen Teilen unterbinden.
- 1975: In Begleitung von Pastor Heinrich Albertz werden fünf Strafgefangene nach Aden ausgeflogen, um Peter Lorenz freizubekommen. Es ist das einzige Mal, dass die deutsche Regierung einer terroristischen Forderung nachgibt.
- 1986: Das österreichische Nachrichtenmagazin profil veröffentlicht einen Artikel mit dem Titel Waldheim und die SA über die Vergangenheit des Bundespräsidentschaftskandidaten Kurt Waldheim und bringt damit die Waldheim-Affäre ins Rollen.
- 1991: In Los Angeles kommt es bei der Festnahme des Farbigen Rodney King zu Übergriffen der Polizei, die von einem Passanten gefilmt werden. Der Freispruch der Polizisten ein Jahr später führt zu massiven Unruhen in Los Angeles.
- 1992: Kirgisistan erhält seine heutige Flagge.
- 1996: Bei den Wahlen zum spanischen Parlament wird die konservative Partido Popular unter José María Aznar stärkste Partei vor der regierenden Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens.
- 1999: Der Deutsche Walter LaGrand wird wegen Raubmordes in Arizona in der Gaskammer hingerichtet. Es handelt sich um die bislang letzte Hinrichtung in den USA durch diese Methode.
- 2002: Die Bevölkerung der Schweiz entscheidet sich in einer Volksabstimmung für den Beitritt ihres Landes zu den Vereinten Nationen.
- 2006: Randy Cunningham, ehemaliges Mitglied des US-Repräsentantenhauses, wird wegen Korruption zu acht Jahren und 4 Monaten Gefängnis sowie 1.8 Millionen Dollar Strafe verurteilt. Die vom Gericht verhängte Strafe ist eine der höchsten, die je gegen einen Kongressabgeordneten ausgesprochen worden ist.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1885: Die American Telephone and Telegraph Corporation (AT&T) wird gegründet, um das erste Fernsprechnetz der USA zu betreiben.
- 1923: Die Erstausgabe des von Henry Luce und Briton Hadden gegründeten US-Nachrichtenmagazins TIME erscheint in New York.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1904: Der deutsche Kaiser Wilhelm II. ist die erste Person, die eine Klangaufzeichnung von einem politischen Dokument macht. Dazu werden Tonaufzeichnungszylinder von Thomas Edison verwendet.
- 1905: Fritz Schaudinn entdeckt zusammen mit Erich Hoffmann bei Forschungen am Berliner Klinikum Charité den Syphilis-Erreger Spirochaeta pallida.
1915: Emblem der NACA
- 1915: In den USA wird das National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) zur Grundlagenforschung in der Luftfahrt gegründet. Aus der Organisation entwickelt sich später die NASA.
- 1969: Die NASA-Mission Apollo 9 startet mit den Astronauten James McDivitt, David Randolph Scott und Russell Louis Schweickart an Bord auf dem Rücken einer Saturn-V-Rakete ins All. Ziel der Mission ist ein Testflug der Mondlandefähre.
- 1980: Die USS Nautilus (SSN-571) der United States Navy, das erste atomgetriebene U-Boot der Welt, wird außer Dienst gestellt. Anschließend wird sie auf dem Mare Island Naval Shipyard in Kalifornien als Museumsschiff restauriert.
- 1995: US-Forschern am Fermi National Accelerator Laboratory gelingt mit dem Teilchenbeschleuniger Tevatron der experimentelle Nachweis des Materiebausteins Top-Quark
- 1997: Der Sky Tower, Fernsehturm von Auckland und mit 328 Metern höchstes Gebäude der südlichen Hemisphäre, wird eröffnet.
- 2005: Steve Fossett beendet im Global Flyer nach gut 70 Stunden den ersten Non-Stop Soloflug um die Welt. Mit dem Flug hat er 10 neue Rekorde der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) aufgestellt.
[Bearbeiten] Kultur
- 1585: Das Teatro Olimpico in Vicenza, nach Plänen von Andrea Palladio als erstes freistehendes Theatergebäude seit der Antike in Europa gebaut, wird eröffnet.
- 1671: In Paris wird die Nationaloper (Académie) mit der ersten Oper in französischer Sprache, Pomone, von Robert Cambert eröffnet.
- 1734: Am Theater am Gänsemarkt in Hamburg erfolgt die Uraufführung des Pasticcios Circe von Reinhard Keiser.
- 1842: Im Leipziger Gewandhaus findet die Uraufführung der 3. Sinfonie („Schottische Sinfonie“) von Felix Mendelssohn Bartholdy statt.
- 1875: Die Uraufführung der Opéra comique Carmen von Georges Bizet mit dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée an der Opéra-Comique in Paris wird vom Publikum kühl aufgenommen. Der Welterfolg des Werkes beginnt erst Monate später.
- 1925: Das von John Gutzon de la Mothe Borglum in den Stein gemeißelte Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills, South Dakota, wird eingeweiht. Die Lakota sehen das Monument als Entweihung ihres heiligen Berges an.
[Bearbeiten] Religion
- 357: Reliquien des Apostel Andreas und des Evangelisten Lukas werden nach Konstantinopel gebracht.
- 1878: Nach seiner Wahl am 20. Februar wird Leo XIII. in der Sixtinischen Kapelle als Papst inthronisiert.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1974: Kurz nach dem Start vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle verunglückt eine McDonnell Douglas DC-10 der Turkish Airlines. Bei dem Unglück kommen 346 Menschen ums Leben.
- 2002: Ein Erdbeben der Stärke 7,4 im Hindukusch fordert 166 Todesopfer.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1875: Im kanadischen Montreal findet zwischen Dozenten und Studenten der McGill University das erste moderne Eishockeymatch der Geschichte statt. Beim Bericht über das Spiel wird auch erstmals ein Puck erwähnt.
- 1999: Der Schwergewichts-Weltmeisterschaftskampf im Boxen zwischen Lennox Lewis und Evander Holyfield endet Unentschieden, wodurch jeder der beiden Boxweltmeister bleibt, Lewis für die WBA und Holyfield für WBC und IBF.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1416: Sigismund von Sachsen, Bischof von Würzburg
- 1455: Ascanio Sforza, Erzbischof von Eger und Kardinal
- 1500: Reginald Pole, Erzbischof von Canterbury
- 1577: Nicolas Trigault, Mitglied der Societas Jesu und französischer Missionar
- 1589: Gisbert Voetius, reformierter Theologe
- 1638: Michael Walther der Jüngere, deutscher Mathematiker und lutherischer Theologe
- 1667: Jakob Heinrich Graf von Flemming, königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer Generalfeldmarschall, Staatsmann
- 1674: Friedrich Carl von Schönborn, Fürstbischof von Würzburg und Bamberg und Reichsvizekanzler
- 1700: Charles Joseph Natoire, französischer Maler
- 1709: Andreas Sigismund Marggraf, deutscher Chemiker
- 1749: Françoise Eléonore Dejean de Manville, comtesse de Sabran, Salondame
- 1751: Pierre Prévost, französisch-Schweizer Philosoph und Physiker
- 1756: William Godwin, britischer Schriftsteller
- 1758: Carl-Gottlob Cramer, deutscher Schriftsteller
- 1793: Charles Sealsfield, mährischer Schriftsteller
- 1795: Gustav Harkort, Unternehmer, Bankier und Eisenbahn-Pionier in Leipzig
- 1797: Gotthilf Heinrich Ludwig Hagen, deutscher Ingenieur
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1804: Johann Philipp Abresch, deutscher Demokrat
- 1805: Jonas Furrer, Schweizer Politiker, erster Bundespräsident der Schweiz
- 1806: Emil Adolf Roßmäßler, deutscher Naturforscher und Volksschriftsteller
- 1806: Karl Theodor Albert Liebner, deutscher lutherischer Theologe, Philologe und Historiker
- 1807: Kazimierz Władysław Wójcicki, polnischer Schriftsteller
- 1811: Bernhard Wolff, Gründer der Berliner National-Zeitung
- 1811: Hugo von Ritgen, deutscher Architekt
- 1812: Ernst Friedrich Apelt, philosophischer Schriftsteller
- 1822: Bernhard Hammer, Schweizer Politiker
- 1823: Gyula Andrássy, Politiker in Österreich-Ungarn
- 1824: Adalbert von Dobschütz, preußischer Oberst
- 1829: Carl von Siemens, deutscher Industrieller
- 1837: Jacques Charles René Duchesne, französischer General
- 1838: George William Hill, US-amerikanischer Astronom und Mathematiker
- 1841: John Murray, britischer Ozeanograph
- 1842: James Sully, englischer Psychologe
- 1845: Georg Cantor, deutscher Mathematiker
- 1847: Alexander Graham Bell, britischer Sprechtherapeut, Erfinder und Großunternehmer
- 1848: Gustav Adolf Fischer, deutscher Afrikaforscher
- 1849: Leonhard Tietz, deutscher Kaufmann
- 1851: Alexandros Papadiamantis, griechischer Schriftsteller
- 1852: Friedrich Hahn, deutscher Geograph
- 1855: Ludwig Döderlein, deutscher Zoologe
- 1855: Alois Mayer, Bildhauer
- 1856: Gustav Davis, österreichischer Journalist und Zeitungsherausgeber
- 1857: Alfred Bruneau, französischer Komponist und Musikkritiker
- 1863: Arthur Machen, walisischer Fantasy-Schriftsteller
- 1867: Gustav Strube, US-amerikanischer Komponist
- 1868: Émile Chartier, französischer Philosoph, Schriftsteller und Journalist
- 1869: Friedrich Bothe, deutscher Lehrer und Historiker
- 1869: Henry Wood, britischer Dirigent
- 1870: August Merges, deutscher Politiker und Revolutionär
- 1870: Géza Maróczy, ungarischer Schachspieler
- 1874: Karl Scharfenberg, deutscher Eisenbahningenieur
- 1878: Leopold Jessner, deutscher Theater- und Filmregisseur
- 1882: Elisabeth Abegg, deutsche Widerstandskämpferin
- 1883: Cyril Lodowic Burt, britischer Psychologe
- 1886: Ezequiel Fernández Jaén, 18. Staatspräsident von Panama
- 1889: Carl Vincent Krogmann, Bürgermeister von Hamburg
- 1891: Arthur Drewry, britischer Fußball-Funktionär, FIFA-Präsident
- 1895: Matthew Ridgway, US-amerikanischer General
- 1895: Ragnar Anton Kittil Frisch, norwegischer Nationalökonom
- 1895: Luigi Cevenini, italienischer Fußballspieler
- 1898: Emil Artin, österreichischer Mathematiker
- 1898: Humberto Viscarra Monje, bolivianischer Komponist
- 1899: Albert Krebs, Gauleiter von Hamburg im Dritten Reich
- 1900: Fritz Rotter, österreichischer Autor und Komponist
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Otto Müller, deutscher Verleger
- 1904: El Duque del Morteruelo, spanischer Dichter
- 1904: Werner Storz, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1905: Marie Glory, französische Schauspielerin
- 1906: Barney Bigard, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist
- 1907: Harald Koch, deutscher Politiker
- 1907: Canada Lee, US-amerikanischer Boxer, Schauspieler und Bürgerrechtler
- 1909: Otto Dippelhofer, Brigadegeneral im Bundesgrenzschutz
- 1911: Jean Harlow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1912: Klaus Gysi, Minister für Kultur und Staatssekretär für Kirchenfragen der DDR
- 1912: Lauro Amadò, Schweizer Fußballspieler
- 1914: Asger Jorn, dänischer Künstler
- 1915: Manning Clark, australischer Historiker
- 1915: Herbert Tiede, deutscher Schauspieler
- 1916: Benno Sterzenbach, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1916: Paul Halmos, US-amerikanischer Mathematiker ungarischer Herkunft
- 1917: Will Eisner, US-amerikanischer Comic-Zeichner
- 1918: Arthur Kornberg, US-amerikanischer Biochemiker
- 1918: Fritz Thiedemann, deutscher Springreiter, Landwirt und Unternehmer
- 1919: Hannelore Schmidt, Ehefrau von Helmut Schmidt
- 1920: James Doohan, US-amerikanischer Schauspieler („Scotty“ in der Star Trek-Reihe)
- 1921: Diana Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin
- 1921: Harry Kalenberg, österreichischer Schauspieler
- 1921: Paul Guimard, französischer Schriftsteller
- 1922: Alexandru Vona, Schriftsteller, Architekt
- 1922: Kazimierz Serocki, polnischer Komponist
- 1922: Nándor Hidegkuti, ungarischer Fußballspieler
- 1923: Barney Martin, US-amerikanischer Schauspieler
- 1924: Johnson Aguiyi-Ironsi, Staatspräsident von Nigeria
- 1924: Lys Assia, Schweizer Sängerin und Schauspielerin
- 1924: Ottmar Walter, deutscher Fußballspieler
- 1926: Heinz Knobloch, deutscher Schriftsteller
- 1927: Pierre Aubert, Schweizer Politiker
- 1928: Gudrun Pausewang, deutsche Schriftstellerin
- 1928: Pierre Michelot, französischer Jazzmusiker
- 1930: Heiner Geißler, deutscher Politiker
- 1930: Ion Iliescu, rumänischer Politiker
- 1932: Franz von Kutschera, deutscher Philosoph
- 1933: Lee Radziwill (Caroline Lee Bouvier), polnische Prinzessin und Schwester von Jacqueline Kennedy
- 1933: Gerhard Mayer-Vorfelder, deutscher Sportfunktionär, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes
- 1933: Arthel Lane "Doc" Watson, US-amerikanischer Gitarrist und Sänger
- 1934: Jacek Kuroń, polnischer Bürgerrechtler, Publizist, Historiker und Politiker
- 1934: Jimmy Garrison, US-amerikanischer Jazz-Bassist
- 1935: Hartmut Bossel, deutscher Umweltforscher
- 1935: Malcolm Anderson, australischer Tennisspieler
- 1935: Michael Walzer, Sozialphilosoph und US-amerikanischer Intellektueller
- 1935: Schelju Schelew, bulgarischer Politiker und Staatspräsident
- 1937: Bobby Driscoll, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937: Alfred Janson, norwegischer Komponist, Pianist und Akkordeonist
- 1938: Bruno Bozzetto, italienischer Zeichentrick-Animator
- 1939: Ariane Mnouchkine, französische Schauspielerin
- 1940: Horst Schmidbauer, deutscher Politiker und MdB
- 1941: Dunja Rajter, kroatische Sängerin und Schauspielerin
- 1941: Jutta Hoffmann, deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin
- 1943: Ivo Vajgl, Außenminister der Republik Slowenien
- 1945: Gordon Thomson, kanadischer Schauspieler
- 1946: Manfred Flügge, deutscher Schriftsteller
- 1947: Jennifer Warnes, US-amerikanische Sängerin
- 1947: Takeo Ischi, japanischer Sänger und Jodler
- 1948: Snowy White, britischer Blues-Gitarrist
- 1949: Roberta Alexander, US-amerikanische Sopranistin
- 1950: Karl Goldammer, österreichischer Maler
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Lindsay Cooper, britische Fagottistin, Saxophonistin und Komponistin
- 1952: Günter Assenmacher, Offizial des Erzbistum Köln
- 1952: Wolfgang Kubicki, deutscher Politiker
- 1953: Dagmar Freitag, deutsche Politikerin und MdB
- 1953: Hans-Gerd Jauch, deutscher Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter
- 1953: Josef Winkler, österreichischer Schriftsteller
- 1953: Zico, brasilianischer Fußballspieler und -trainer
- 1954: Dieter Drabiniok, deutscher Politiker
- 1954: Ona Zee, US-amerikanische Pornodarstellerin, -produzentin und -regisseurin
- 1954: Rüdiger Barton, deutscher Rockmusiker (Klavier/Keyboard/Orgel), Produzent und Studiomusiker
- 1956: Adriana Barraza, mexikanische Schauspielerin
- 1956: Zbigniew Boniek, polnischer Fußballspieler
- 1957: Chris Lewis, neuseeländischer Tennisspieler
- 1958: Marc Silvestri, US-amerikanischer Comiczeichner und -verleger
- 1958: Miranda Richardson, britische Schauspielerin
- 1959: Wilfried Klenk, baden-württembergischer Politiker
- 1960: Andreas Thiel, deutscher Handballspieler
- 1960: Chachamaru, japanischer Musiker
- 1962: Jackie Joyner-Kersee, US-amerikanische Leichtathletin
- 1964: Laura Harring, US-amerikanische Schauspielerin
- 1965: Dragan Stojković, serbischer Fußballspieler
- 1965: Guylaine St-Onge, kanadische Schauspielerin
- 1965: Boris Steinberg, deutscher Chansonsänger
- 1966: Tone Loc, US-amerikanischer Hip-Hop-Musiker
- 1966: Detlef Altenbeck, deutscher Regisseur
- 1967: Alexander Wladimirowitsch Wolkow, russischer Tennisspieler
- 1968: Brian Leetch, amerikanischer Eishockeyspieler
- 1968: Jörg Stiel, Schweizer Fußballspieler
- 1968: Scott Radinsky, US-amerikanischer Sänger und Footballspieler
- 1970: John Carter Cash, US-amerikanischer Country-Sänger und Musikproduzent
- 1971: Lothar Leder, deutscher Triathlet
- 1972: Kola Boof, US-amerikanische Schriftstellerin und Feministin
- 1974: David Faustino, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1974: DJ Noise, Schweizer DJ und Produzent
- 1974: Josef Strobl, österreichischer Skirennläufer
- 1975: Johanna Wokalek, deutsche Schauspielerin
- 1976: Natalia Kukulska, polnische Pop-Sängerin
- 1977: Ronan Keating, irischer Musiker
- 1977: Stephane Robidas, kanadischer Eishockeyspieler
- 1978: Britta Carlson, deutsche Fußballspielerin
- 1979: Anton Weste, deutscher Roman- und Spieleautor
- 1980: Ryan Day, walisischer Snookerspieler
- 1980: Christoph Semmler, deutscher Fußballspieler
- 1981: Oliver Rudin, Schweizer Dirigent, Sänger und Komponist
- 1981: Lil’ Flip, US-amerikanischer Rapper
- 1981: Arash Miresmaeili, iranischer Judoka
- 1981: László Nagy, ungarischer Handballspieler
- 1982: Jessica Biel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1983: Sarah Poewe, südafrikanisch-deutsche Schwimmerin
- 1984: Petra Lammert, deutsche Leichtathletin
- 1985: Karolin Thomas, deutsche Fußballspielerin
- 1985: Mariel Zagunis, US-amerikanische Säbel-Fechterin
- 1986: Stacie Orrico, US-amerikanische Pop-Sängerin
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 115: Alexander I., Bischof von Rom
- 1033: Kaiserin Kunigunde, Gemahlin Kaiser Heinrichs II.
- 1193: Saladin, Ayyubiden-Herrscher
- 1223: Vinzenz Kadlubek, Bischof von Krakau
- 1452: Friedrich IV. Truchsess von Emmerberg, Salzburger Erzbischof
- 1554: Johann Friedrich I., Kurfürst und Herzog von Sachsen
- 1604: Fausto Sozzini, unitarischer Theologe
- 1605: Clemens VIII., Ippolito Aldobrandini, Papst von 1592 bis 1605
- 1616: Matthias de L’Obel, Botaniker und Leibarzt von James I. von England
- 1621: Rudolf Goclenius d. J., Arzt und Professor für Physik an der Universität Marburg
- 1703: Robert Hooke, englischer Physiker, Mathematiker und Erfinder
- 1706: Johann Pachelbel, deutscher Organist und Komponist (Kanon und Gigue in D-Dur)
- 1707: Aurangzeb, Großmogul von Indien (1658–1707)
- 1714: Hans Carl von Carlowitz, deutscher Forstwissenschaftler
- 1732: Francis Atterbury, englischer Bischof von Rochester
- 1768: Nicola Antonio Porpora, italienischer Komponist und Gesangslehrer
- 1785: Balthasar Ferdinand Moll, österreichischer Bildhauer
- 1793: Friedrich August von Anhalt-Zerbst, deutscher Landesfürst
- 1797: Yves Joseph de Kerguelen de Trémarec, französischer Seefahrer und Entdecker
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1804: Giovanni Domenico Tiepolo, italienischer Maler des Barock
- 1806: Heinrich Christian Boie, deutscher Schriftsteller und Herausgeber
- 1808: Johann Christian Fabricius, deutscher Zoologe und Wirtschaftswissenschaftler
- 1808: Anton von Maron, österreichischer Portraitmaler
- 1822: Franz Anton von Zauner, österreichischer Bildhauer
- 1823: François de Beauharnais, Adeliger
- 1824: Giovanni Battista Viotti, italienischer Violinist und Komponist
- 1836: Cayetano Carreño, venezolanischer Komponist
- 1838: John Stevens, US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur
- 1848: Heinrich Olivier, deutscher Maler
- 1850: Oliver Cowdery, Mitbegründer der Mormonenbewegung
- 1851: Alexander Alexandrowitsch Aljabjew, russischer Komponist
- 1855: Robert Mills, US-amerikanischer Architekt und Kartograf
- 1859: Johann Günther Friedrich Cannabich, deutscher Geograf, Pfarrer und Pädagoge
- 1862: Andreas Gottlob Rudelbach, Theologe
- 1871: Michael Thonet, deutscher Tischlermeister und Industrieller
- 1875: Adolf Reubke, deutscher Orgelbauer
- 1879: William Kingdon Clifford, britischer Philosoph und Mathematiker
- 1882: Ludwig Kalisch, deutscher Schriftsteller
- 1886: Alfred Assolant, französischer Schriftsteller
- 1890: Adalbert von Bredow, preußischer Generalleutnant
- 1890: Innozenz von Berzo, Seliger der römisch-katholischen Kirche
- 1895: Geoffrey Thomas Phipps Hornby, britischer Admiral
- 1895: Heinrich Gradl, sudetendeutscher Historiker
- 1900: Franz Heinrich Reusch, katholischer Theologe und alt-katholischer Kirchenhistoriker
- 1900: Ludwig Purtscheller, österreichischer Bergsteiger, Lehrer
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1902: Isaäc Dignus Fransen van de Putte, niederländischer Staatsmann
- 1903: František Ladislav Rieger, tschechischer Publizist und Politiker
- 1920: Theodor Philipsen, dänischer Maler
- 1921: Petrus Josephus Hubertus Cuypers, niederländischer Architekt
- 1927: Michail Petrowitsch Arzybaschew, russischer Schriftsteller
- 1928: Jan Toorop, niederländischer Maler des Symbolismus
- 1931: Otto Reutter, deutscher Komiker
- 1932: Eugen d’Albert, deutscher Komponist und Pianist
- 1934: Wolfgang Pauly, deutsch-rumänischer Schachkomponist
- 1936: Theodor Albin Findeisen, deutscher Kontrabassist und Pädagoge
- 1950: Eugen Klöpfer, deutscher Schauspieler
- 1953: James J. Jeffries, US-amerikanischer Boxer und Schwergewichtsweltmeister
- 1958: Theodor Kramer, österreichischer Lyriker
- 1958: Wilhelm Zaisser, Minister für Staatssicherheit in der DDR
- 1959: Lou Costello, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Comedian
- 1959: Paul Nicolas, französischer Fußballspieler
- 1961: Paul Wittgenstein, österreichischer Pianist
- 1966: Alfonso Castaldo, Erzbischof von Neapel und Kardinal
- 1967: Heinrich Wilper, deutscher Politiker und MdB
- 1969: Fred Alexander, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1970: Wilhelm Corsten, Historiker und Domherr in Köln
- 1973: Nikolai Nikitin, russischer Architekt
- 1974: Carl Jacob Burckhardt, Schweizer Diplomat, Essayist und Historiker
- 1974: Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker
- 1975: Karl Fabel, deutscher Schachkomponist
- 1975: Otto Winzer, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 1975: Therese Giehse, deutsche Schauspielerin
- 1978: Otto Steinert, deutscher Fotograf
- 1979: Molla Mustafa Barzani, Führer der Kurdischen Demokratischen Partei
- 1979: Wolf-Dietrich Wittels, österreichischer Dermatologe
- 1981: Enid Bagnold, britische Schriftstellerin und Dramatikerin
- 1982: Georges Perec, französischer Schriftsteller
- 1982: Sepp Bradl, österreichischer Skispringer und Sprungtrainer
- 1983: Arthur Koestler, britischer Schriftsteller
- 1983: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner
- 1984: Roy Hall, US-amerikanischer Pianist, Country- und Rockabilly-Musiker
- 1984: Heinrich Kirchner, deutscher Bildhauer
- 1985: Kyril Bonfiglioli, englischer Kunsthändler und Schriftsteller
- 1987: Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Sänger
- 1988: Sewall Wright, US-amerikanischer Biologe, Genetiker
- 1990: Bruce Low, niederländischer Schlager– und Gospelsänger
- 1991: William Penney, britischer Physiker
- 1992: Eux Stocké, deutscher Unternehmer
- 1992: Lella Lombardi, italienische Automobilrennfahrerin
- 1993: Albert Sabin, Arzt, Virologie, Entwickler der Polio-Schluckimpfung
- 1994: Roman Haubenstock-Ramati, Komponist
- 1996: John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 1996: Léo Malet, französischer Krimi-Schriftsteller
- 1996: Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin
- 1999: Gerhard Herzberg, deutsch-kanadischer Chemiker und Physiker
- 2000: Toni Ortelli, italienischer Alpinist, Dirigent und Komponist
- 2000: Sandra Schmirler, kanadische Curlerin und Olympiasiegerin
- 2000: Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2003: Goffredo Petrassi, italienischer Komponist
- 2003: Horst Buchholz, deutscher Schauspieler
- 2003: Peter Smithson, britischer Architekt
- 2004: Max Caflisch, Schweizer Typograf, Buchgestalter und Schrift-Kenner
- 2005: George Atkinson, US-amerikanischer Stuntman und Geschäftsmann
- 2005: Martin Denny, US-amerikanischer Jazzpianist
- 2005: Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer
- 2005: Guylaine St-Onge, kanadische Schauspielerin
- 2007: Herbert Asmodi, deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuch- und Fernsehspielautor
- 2008: Giuseppe Di Stefano, italienischer Opernsänger
- 2008: Annemarie Renger, deutsche Politikerin
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Kunigunde von Luxemburg, Königin, Nonne (katholisch)
- Hl. Liberatus, Missionar, Märtyrer (katholisch)
- Hl. Innozenz von Berzo, Priester (katholisch)
- Nationalfeiertag in Bulgarien. Tag der Befreiung von der türkischen Herrschaft.

