Diskussion:Karl I. (Österreich-Ungarn)/Archiv 2004

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Letzter Kommentar: vor 17 Jahren von Moritz moser in Abschnitt Krampfadern
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Zweiter Bruder

Wer ist der "zweite Bruder" vom Franz Joseph bzw. was ist ein "zweiter Bruder"? Bitte um Aufklärung.
Carbidfischer 13:40, 27. Dez 2004 (CET)

Das ist doch ganz einfach: Der Vater ist Erzherzog Franz Karl (1802-1878). Die Söhne sind Franz Joseph (1830-1916), Maximilian (1832-1867), Karl Ludwig (1833-1896) und Ludwig Viktor (* 1842). Noch Fragen ? --David.wintzer 14:15, 27. Dez 2004 (CET)
Ja. Wer ist denn nun der in der alten Fassung des Artikels genannte "zweite Bruder"? -- Carbidfischer 17:05, 28. Dez 2004 (CET)

Kinder

Kinder (ja, die Habsburger wollten nicht so ganz spurlos von der Bühne abtreten):

  1. Franz Josef Otto Robert Maria Anton Karl Max Heinrich Sixtus Xaver Felix Renatus Ludwig Gaetan Pius Ignatius von Österreich (20.11.1912)
  2. Adelheid Maria Josepha Sixta Antonia Roberta Ottonia Zita Charlotte Luise Immakulata Pia Theresia Beatrix Franziska Isabella Henrietta Maximiliana Genoveva Ignatia Marcus d'Aviano von Österreich (03.01.1914 - 03.10.1971)
  3. Robert Karl Ludwig Maximilian Michael Maria Anton Franz Ferdinand Joseph Otto Hubert Georg Pius Johannes Marcus d'Aviano von Österreich (08.02.1915 - 07.02.1996)
  4. Felix Friedrich August Maria vom Siege Franz Joseph Peter Karl Anton Robert Otto Pius Michael Benedikt Sebastian Ignatius Marcus d'Aviano von Österreich (31.05.1916)
  5. Carl Ludwig Maria Franz Joseph Michael Gabriel Anton Robert Stephan Pius Gregor Ignatius Marcus d'Aviano von Österreich (10.03.1918)
  6. Rudolf Syringus Peter Karl Franz Joseph Robert Otto Antonius Maria Pius Benedikt Ignatius Laurentius Justitiani Marcus d'Aviano von Österreich (05.09.1919)
  7. Charlotte Hedwig Franziska Josephina Maria Antonia Roberta Ottonia Pia Anna Ignatia Marcus d'Aviano von Österreich (01.03.1921- ?.?.1989)
  8. Elisabeth Charlotte Alphonsa Christina Theresia Antonia Josephina Roberta Ottonia Franziska Isabella Pia Marcus d'Aviano et omnes Sancti von Österreich (31.05.1922 - 06.01.1993) (nicht signierter Beitrag von Ilja Lorek (Diskussion | Beiträge) 20:23, 13. Jun. 2003)
Wer auch immer die Kinder von Karl I. hier so schön aufgezählt hat, danke dafür. Könnte das jemand in den Artikel integrieren?? (nicht signierter Beitrag von Horrendus (Diskussion | Beiträge) 16:30, 3. Nov. 2003)
Den Titel »von Österreich« dürfen sie aber nicht mehr tragen. -- Hokanomono 00:16, 16. Feb 2004 (CET)

Krampfadern

Sind es wirklich definitiv Krampfadern, von denen die Nonne geheilt wurde. In offiziellen Dokumenten ist immer von schweren Venenleiden die Rede (der Bedeutungsinhalt von Venenleiden ist doch sicher umfangreicher; es umfasst sicher nicht nur Krampfadern, sondern unter Umständen schwerere Krankheiten, oder?). 143.50.221.79 22:11, 28. Sep 2004 (CEST)

Werde den Begriff Krampfadern in schwere Venenleiden umändern (das arme Stück hatte angeblich mehrere Operationen hinter sich und konnte nicht mehr gehen, da ist die Verwendung von Krampfadern doch irgendwie ein kleines Understatement, oder?). Gibts Einsprüche? 143.50.217.238 16:02, 2. Okt 2004 (CEST)

Krampfadern sind Venenleiden. Es gibt ja verschieden schwere Ausformungen davon. Den Begriff findet man in auch in kirchenfreundlichen Dokumenten über die Angelegenheit. Vielleicht erfahren wir ja morgen genauer, worum es sich gehandelt hat: ob es Krampfadern oder ein anderes Venenleiden waren, d.h. ob hier einfach Befürworter oder Gegner der Angelegenheit bemüht waren, die Geschichte in einem möglichst guten bzw. schlechten Licht darzustellen. So lang würde ich mit Verbessern noch zuwarten. Kommt gar nichts explizites raus, erwähnt man einfach beide "Befunde", so dass sich der Leser seinen Reim machen kann. Im Übrigen müsste man ja um dieses Wunder kein so großes Trara machen, wenn Karl sonst so gelebt hätte, dass eine Seligsprechung quasi auf der Hand lag. Das ist ja aber auch nicht der Fall. --Seidl 23:39, 2. Okt 2004 (CEST)
Ich meine, dass die besagten Krampfadern unbedingt entfernt werden sollten. Ich zitiere ein Interview mit Franz Xaver Brandmayer (Diözesaner Koordinator der Seligsprechung in Wien), das in der Wiener Kirchenzeitung am 3. 10. 2004 veröffentlicht wurde: Es handelt sich um ein jahrzehntelanges, erbliches, sehr schmerzhaftes Venenleiden einer polnischen Ordensfrau ... Sie hatte offene Geschwüre, die als unheilbar galten. Die Frau war letztlich bettlägrig. Obwohl sie nicht viel von den Habsburgern hielt, wandte sie sich ... an den Kaiser um Fürsprache ... Am nächsten Tag in der Früh war sie schmerzfrei ... Die Wunde war verschorft ... Nie wieder hatte sie Geschwüre, nie wieder hatte sie Schmerzen. Ich bin zwar kein Mediziner, finde aber, dass man dies nicht einfach mit Krampfadern umschreiben kann. --Hreid 18:07, 26. Mär 2005 (CET)
Vielleicht findest du ja noch einen etwas weniger subjektiven Zeugen als ausgerechnet einen der Betreiber dieser Seligsprechung? --Seidl 16:32, 28. Mär 2005 (CEST)
Z. B.: http://www.othmar.at/aktuell/berichte/seligsprechung_karl.html oder http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_papa/papa_beatificazioni/carlo_I_biografia.htm oder die englische Fassung der Biografie. Ich werde versuchen, ob ich die offizielle medizinische Bezeichnung dieser Erkrankung erfahren kann. --Hreid 19:52, 28. Mär 2005 (CEST)
Ja, tu das. Die Quellen, die du erwähnst, kann man nicht ernst nehmen in dem Sinne, dass sie objektiv wären: eine katholische Pfarre, die von irgendwoher was zitiert (ohne Quellenangaben) und den Vatikan. Radio Vatikan wird ja wohl kaum dem Papst widersprechen. --Seidl 20:14, 28. Mär 2005 (CEST)
Die einzige objektive Quelle sind das medizinische Gutachten, die bei einer Seligsprechung für das Wunder erstellt werden müssen. Andere werden sich nicht finden lassen. --Hreid 22:08, 28. Mär 2005 (CEST)
Wieder der gleiche Blödsinn wie oben. Die katholische Kirche hat kein Interesse daran, jeden gleich heilig zu sprechen, nur weil er Habsburger war. Ohne eine objektive Quelle, d.h. ein ärztliches Gutachten, kommt der Seligsprechungsprozess gar nicht zustande. Denkts ein bisserl nach.
Nach meinen Nachforschungen könnte diese Krampfaderngeschichte auf einen Artikel von Alfred Worm in österreichischen Zeitschrift News Nr. 2/2004 vom 8. 1. 2004 (Seite 30) zurückgehen. Die Frankfurter Rundschau dürfte dann diese Version in ihrer Ausgabe vom 12. 1. 2004 übernommen haben. Eine ausführliche Beschreibung der Leidensgeschichte von Maria Zita Gradowska, die von 1944 bis 1960 dauerte, findet man in Jan Mikrut: Kaiser Karl I. auf den Seiten 555 bis 557. In diesem Buch werden Krampfadern überhaupt nicht erwähnt. Hreid 21:26, 6. Apr 2005 (CEST)
Kein wunder, die Habsburger pflegen ja nicht gerade kritische Biographien veröffentlichen zu lassen.--Moritz moser 14:05, 29. Apr. 2007 (CEST)