Diskussion:Rubensfigur

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Letzter Kommentar: vor 3 Jahren von Wagner67 in Abschnitt Cindy
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Kritik

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Ich bin mit dem Inhalt dieses Artikels überhaupt nicht einverstanden. Rubensfigur ist kein Euphemismus, da eine Rubensfigur nicht beschönigt werden muß. Von daher ist dieser Inhalt bewertend und nicht neutral. Dies ist in Anbetracht der Tatsache, daß in den westlichen Ländern Eßstörungen in hohem Maße zunehmen, nicht hilfreich, und ein solcher Artikel gehört nicht in eine Enzyklopädie. Ich hoffe, daß meine Änderungen, die ich in den nächsten Tagen vorschlagen werden, keiner tendenziösen Zensur zum Opfer fallen. --Ombazilla


Dem stimme ich zu. Es geht bei der Darstellung der Rubensfigur *NICHT* um das übergewichtige Erscheinungsbild, sondern viel mehr um eine Art Stereotyp der Darstellung von Körpern. Rubens malte seine Figuren nach bestimmten Proportionen, deutete durch spezielles Licht und Schattenspiel diese Proportionen heraus und stellt das Übergewichtige nur unter diesen Vorstellung dar - weder bewertend noch "fingerzeigerisch".

Auch wenn es manche Besserwisser nicht einsehen: Als Rubensfigur gilt nicht, wer dick oder übergewichtig aussieht, genauso wenig wie umgekehrt.

Leider wird der Begriff "Rubensfigur" oftmals - vorallem in Kontaktanzeigen - beschönigend für jegliche übergewichtige Figur verwendet, um die eigentliche Übergewichtigkeit positiver zu betonen, als es - ausgelöst durch den Schlankheitswahn in den Medien - die reale Darstellung der Tatsachen tun kann.

Die Aussage des Artikels ist weder neutral noch sachlich, sondern zielt genau in diese selbe Richtung. Schade eigentlich. --217.225.238.24 21:00, 20. Jul. 2007 (CEST)Beantworten


Ausweitung des Artikels

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ich finde der folgende Satz soll beigefügt werden, da er einfach nur stimmt und das Löschen eine Unwarheit wär. Die Besucher von Wikipedia sollten diese Information zur Verfügung haben!

"Heutzutage wird der Begriff Rubensfrau oder Rubensweib, entgegen der damaligen Bedeutung, vorallem in Kontaktanzeigen zur Beschönigung von übergewichtigen Frauen verwendet."

irgendein Löschwütiger macht den Satz immer weg, deshalb stell ich ihn erst wieder rein, wenn der Nutzer dieser IP offline ist, der seine löschungen nicht begründet

mfg--R.Grasemann 16:33, 13. Nov. 2007 (CET)Beantworten

Auch ich habe den Satz entfernt, weil er einerseits impliziert, dass übergewichtige Frauen beschönigt werden müssen (was dem neutralen Standpunkt widerspricht) und andererseits, weil er schlicht Theoriefindung ist. Wenn du eine gute Quelle hast, z. B. eine sprachwissenschaftliche oder soziologische Untersuchung von Kontaktanzeigen, die diese Behauptung untermauert, dann kann er in neutraler Form wieder hinein. Nach meinem Verständnis ist "Rubensfigur" nicht einmal ein Euphemismus, weil der Begriff immer eine üppige Figur meint. Daher wäre "Beschönigung" auch noch falsch. --Eintragung ins Nichts 17:05, 13. Nov. 2007 (CET)Beantworten

rubens umschreibt das ganze einfach nur "blumiger". fett nennt sich ja selber keine. eine beschönigung ist es schon, wenn auch nicht von der figur, sondern von dem wort--Ebenholzjunge 21:41, 27. Nov. 2010 (CET)Beantworten

Um Admin gebeten

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kann sich hier bitte mal ein Admin drum kümmern !?!? dieser Nutzer der IP löscht einen wichtigen seit ewigkeiten bestehenden Artikel, ohne ihn einer Löschdiskussion zu unterziehen... und Ironischerweise brauche ich das Bild welches hier angeführt war...--R.Grasemann 16:37, 13. Nov. 2007 (CET)Beantworten

Quellen (erl.)

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Der Artikel ist bis jetzt in keiner Weise belegt, was dringend nachgeholt werden sollte. --Knopf84 (Diskussion) 15:03, 15. Mär. 2015 (CET)Beantworten

rubenesk

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Bei der Erwähnung "rubenesk" sind nicht nur Damen gemeint.[1]
Auch mal mit Falstaff und Rubensfigur suchen. Das geht dann in Richtung "Vollmenschen"... ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 09:01, 19. Mär. 2015 (CET)Beantworten
  • Später malte der Barockmaler Rubens mit starken weiblichen Rundungen. <= Kann man das so sagen?
Es heißt schon eher große Rundungen, auch wenn das etwas platt klingt. --Knopf84 (Diskussion) 10:32, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Bin immer noch nicht zufrieden - mit weiblichen Rundungen malen? Nein. Er malte weibliche Rundungen (und kräftige) rubeneske Männer - aber nicht mit. ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 11:46, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten

Einzelnachweise

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  1. Franz Niehoff, Museen der Stadt Landshut/Niederbayern, Heiliggeistkirche (Landshut, Germany): Mit Kalkül & Leidenschaft: Inszenierungen des Heiligen in der bayerischen Barockmalerei. Museen der Stadt Landshut, 2004, ISBN 978-3-924943-40-0 (google.com).

Cindy

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  • Die Komikerin Cindy aus Marzahn widerspiegelt das heutige Idealbild. <= Kann man das belegen?
Ich würde einfach nur ihren Namen unter das Bild setzen und im Text einen Satz (mit Beleg) bringen, der Cindy und Rubensfigur (im übertragenen Sinne) in Verbindung bringt. ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 11:49, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
1. Frage --> Antwort: Nein!, Stellt sich die Frage, ob das Bild überhaupt in den Artikel passt, da der Begriff "Rubensfigur" egtl. in eine andere Epoche gehört und heute (und besonders in Bezug auf diese Frau) egtl. nicht verwendet wird. Mir ist das zu weit hergeholt. --Knopf84 (Diskussion) 12:05, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Natürlich passt sie! Denkst du, ich hätte das geschrieben, ohne nachzusehen, ob sie mit RF in Verbindung gebracht wird?? Natürlich wird RF, da der Begriff sich (bereits sehr früh) aus dem Kunstbereich in den Unterhaltungsbereich losgelöst hat, aktuell verwendet. Aber "Idealbild" ist Unsinn. ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 12:37, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Zeig mir bitte mal einen Artikel etc. wo steht, dass Cindy eine Rubensfigur hat. Nur weil sie die entsprechende Statur hat, ist es nicht zwingend passend. Im Artikel steht, dass der Begriff haupts. im 17. und 18. Jhd gebraucht wurde bzw. für diese Zeit verwendet wird. ich bleibe dabei, das ist kein günstiges Beispiel.
Natürlich wird RF, da der Begriff sich (bereits sehr früh) aus dem Kunstbereich in den Unterhaltungsbereich losgelöst hat, aktuell verwendet. - Wo denn? Guck mal in den Disk Abschnitt Ausweitung des Artikels. --Knopf84 (Diskussion) 13:07, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Südwest Presse und EMMA: „Cindy aus Marzahn": Rubensfigur und ganz in Rosa gekleidet, pinke Lider, blonde Ringellocken. ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 13:43, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Und zig andere Seiten.... hilarmont 13:46, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Eben. Neben der "ernsten, kulturellen" Bedeutung ist der Begriff in den Alltag eingesickert und wird da - nicht ohne Humor und Selbstironie - verwendet. Das gehört in den Artikel. ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 14:20, 18. Mär. 2015 (CET)Beantworten
Ich konzipiere mal hier einen Abschnitt. Bitte um Vorschläge, wie er betietelt werden sollte.
Meinungen ? ... AUS DER TIEFE … nil nisi bene 08:33, 19. Mär. 2015 (CET)Beantworten

Heutige Begriffsverwendung / Erweiterte Begriffsverwendung / .....

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Cindy aus Marzahn

Während der Begriff Rubensfigur um den Beginn des 20. Jahrhunderts nur in der Kunstliteratur zu finden ist,[1][2] erfolgte bald eine Übernahme in Zeitschriften zur Unterhaltung,[3] oder in Romane, beispielsweise bei Ferdinand von Hornstein,[4] wobei Rubensfigur als rhetorisches Stilmittel (in diesem Fall Synekdoche für eine kräftig gebaute Frau) verwendet wird.

Derzeit wird der Begriff, auch in der durchaus positiv belegten Variante Rubensweib[5] (beispielsweise „prächtiges Rubensweib“) beschreibend, ironisch oder selbstironisch verwendet.

Die bekannte Stand-up-Komikerin Cindy aus Marzahn, „die voller Selbstironie und Spott mit ihrer Rubens-Figur kokettiert“,[6] wird in der feministischen Zeitschrift Emma beschrieben als „Cindy aus Marzahn: Rubensfigur und ganz in Rosa gekleidet, pinke Lider, blonde Ringellocken“.[7]

Das kann alles in Cindys Artikel reingeschrieben werden.--Wagner67 (Diskussion) 20:21, 19. Mär. 2021 (CET)Beantworten

Einzelnachweise

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  1. Albert Dresdner: Der Weg der Kunst. E. Diederichs, 1904 (google.com).
  2. Emil Heilbut, Cäsar Flaischlen, Karl Scheffler: Kunst und Künstler: Illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgeschichte. Bruno Cassirer, 1917 (google.com).
  3. Illustrirte Zeitung. J.J. Weber, 1921 (google.com).: „Aus der Frau, die es trägt, machte er eine üppige Rubensfigur, von der man sich wundert. wie sie in dieses Kleid kommt.“
  4. Ferdinand von Hornstein: Die Sphinx und der Sadist: roman. Müller & I. Kiepenheuer g.m.b.h., 1930, S. 125 (google.com).
  5. Kim Schneyder: Hilfe, ich hab den Prinzen verzaubert!: Roman. Piper ebooks, 2014, ISBN 978-3-492-98072-2 (google.com).
  6. Christa Kanand: Comedy-Star in Ulm - 1500 Fans sehen Cindy aus Marzahn in der Donauhalle, Südwest Presse, 15. Mai 2009; abgerufen am 19. März 2015.
  7. Emma: das Magazin von Frauen für Menschen. Emma-Verlag, März 2008 (google.com).