Diskussion:Suggestivfrage

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Ich habe mich mal daran gemacht, den Artikel zu überarbeiten. Ich hoffe er findet Zustimmung. Verbesserungsvorschläge sind natürlich herzlich willkommen. ullan 11.06.2007


Zwar ist der einleitene Satz so korrekt, jedoch ist das gewählte Beispiel sehr unglücklich. Darüber hinaus wird nicht auf die Bedeutung einer Suggestivfrage im Rechtssystem eingegangen. Vielleicht hat ja jemand Zeit sich mit einer Überarbeitung zu beschäftigen. Als Vorlage könnte der englische Wikipedia Artikel dienen: http://en.wikipedia.org/wiki/Leading_question

MfG

Soziale Stellung Fragender-Befragter

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Sollte unbedingt noch irgendwo rein. Ein Schüler beispielsweise wird die selbe unangenehme Frage ("Findest du das gut") anders beantworten, wenn sie von einem Lehrer oder einem Mitschüler gestellt wurde. --84.168.16.30 13:27, 5. Feb. 2007 (CET)Beantworten

Das Thema ist nicht so einfach

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Die vorgeschlagene Alternative zur suggestiven Frage: „Sind Sie der Meinung, dass ein Auto viele PS haben sollte?“ ist auch suggestiv, nur nicht so offensichtlich. Hat der Befrage zum Zeitpunkt der Befragung eine klare Meinung, so wird er auf diese Frage wahrscheinlich nicht suggeriert antworten. Problematisch wird es, wenn sich der Befragte bisher noch nie irgendwelche Gedanken über diese Frage gemacht hat. In diesem Fall stellt die Frage durch den Zusammenhang im Satz "Autos-viel PS" eine schnelle Meinungsbildung vorschlagend zur Verfügung. Auch das Fragen in der negativen Form ändert daran nichts. Besonders stark wird dieser Einfluss des Frageaufbaus, wenn der Befragte von der Frage überrascht wird und sich vom Frager berechtigter-oder unberechtigterweise gedrängt fühlt, vielleicht noch vor laufender Kamera, eine schnelle Anwtort zu geben. Ist dann der Befragte von der Situation überfordert und so nicht so schnell in der Lage seine eigene Meinung zu erkunden, äußert er vielleicht die Meinung, die seiner Einschätzung nach die Mehrheit der Leute vertritt, nur um auf diese Wiese nicht "dumm dazustehen".

Selbst mögliche Alternativen, z.B. die Voranstellung der Frage: "Haben sie eine Meinung zu der Frage ...?" löst das Problem nicht, weil es in unserer Gesellschaft bei gewissen Themen Wertvorstellungen bezüglich dem Meinung-Haben-Müssen oder Keine-Meinung-Haben-Dürfen gibt, dass also die Verneinung dieser vorangestellten Frage den Befragten möglicherweise in keinem guten Licht dastehen ließ. Dies gilt insbesondere für das Fragen vor laufender Kamera.

Das Thema der nicht-suggestiven Fragealternativen ist ein schwieriges komplexes Problem, was einen Kopfschmerzen bereiten kann, wenn man wirklich, z.B. für ernsthafte psychologische Forschungen, die Einstellungen der Menschen zu irgendwelchen Fragestellungen herausfinden will. Man kann nämlich nur bei unmanipulierenden Fragen von der Stichprobe auf die Mehrheit schließen. Ein weiteres Problem bei der Suche nach nichtsuggestiven Fragealternativen ist, dass häufig die manipulatorische Absicht in der Frage dem Frager oder dem, der die Frage z.B. in einem Fragebogen entwirft, nicht bewusst ist. Allerdings ist dieser meinungsbildende Charakter von Meinungsumfragen bei manchen Umfragen durchaus erwünscht, die hieraus resultierende Verfälschung des hochgerechneten Ergebnisses nimmt man dann billigend in Kauf.

-- Detlef S. 09:46, 2. Nov. 2006 (CET)Beantworten

Dieser Artikel bedarf einer Überarbeitung. Aus der Diskussion konnte ich viel mehr über Suggestivfragen in Erfahrung bringen, als aus dem Artikel. Man sollte die Informationen aus der Diskussion zumindest z.T. in den Artikel bringen.

Was mir grade noch als Beispiel einfällt:

Sind ihre Produkte billig? (Man erzielt ein nein) Sind ihre Produkte preisgünstig? (Man erziehlt ein ja)

Schöne Grüße 84.156.231.45

PS: Autos brauchen relativ gesehen viel PS, d.h. mindetens 1 PS pro 10 kg des Leergewichts, ich empfehle mindestens 2.



Das hat nun aber eher etwas mit Melioration und Pejoration zu tun: "billig" hat einen qualitätslosen Beiklang, preisgünstig hingegen eher einen überbewerteten Positiven.

Ansonsten stimme ich dem Überarbeitsunbedarf uneingeschränkt zu, jedoch wäre ein wirklich passendes Beispiel vermutlich sehr schwer zu finden.


Ich wollte mal ein passendes Beispiel bringen!

Stellen wir uns mal vor es findet eine Umfrage statt, mit folgender Fragestellung:

Kennen Sie das Unternehmen xyz? Ein NEIN verursacht hier bei dem Befragten das Gefühl sich nicht im Markt auszukennen, die Folge könnte hier ein JA sein was Sie gar nicht wollten da das Ergebnis verfälscht wird!

Während hier eine einfache Umformulierung den gesamten Druck vom Befragten nimmt!

z.B. Hatten Sie schon einmal in irgendeiner Form Kontakt mit der Fa. xyz?

Hier wird auch eine ehliche Antwort zu erwarten sein!!!!


Auch bei dem über mir genannten Beispiel gibt es Verwirrungen. "In irgendeiner Form Kontakt" haben, interpretiert jeder Mensch anders. Die Frage ist also nicht zu 100% operationalisiert und stellt keine Alternative zur Frage "Kennen Sie das Unternehmen xyz?" dar. Beispiel: Wenn ich das Unternehmen aus der Presse zwar kenne, habe ich meiner Auffassung nach noch keinen Kontakt gehabt.

irreführender Einspruch

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Dieser Teil des Artikels scheint mir irreführend: Einen Einspruch gibt es zwar im zuvor erwähnten amerikanischen Prozess, im deutschen (Straf)prozessrecht ist dieser aber praktisch (bis auf die kleine Ausnahme des Strafbefehls, die hier aber nicht zum Tragen kommt)nicht vorhanden. Das könnte m.E. deutlicher sein. Bei den meisten Lesern wird der Einspruch v.a. die Assoziation mit dem Strafprozess hervorrufen LG

Unter den Beispielen befindet sich ein link, der mittlerweile ins leere führt. user:das_jakov

Gegenbeispiel

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Hallo zusammen,

ich habe die Beispiele nicht so recht verstanden. Währe es möglich, zu den Beispiel Fragen auch eine vom Inhalt her gleiche Frage zu vormulieren, welche jedoch nicht suggestiv ist? --Horsefreund 14:16, 30. Mär. 2008 (CEST)Beantworten

rhetorische Frage

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Was mir fehlt ist der Bezug zur rhetorischen Frage. Ist die Suggestivfrage eine Unterform von ihr? -- Tanja91 18:35, 11. Mär. 2011 (CET)Beantworten

Absicht der Suggestivfrage

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Geht es bei der Suggestivfrage wirklich hauptsächlich um die Beeinflussung der Antwort und nicht eher um die Manipulation Dritter (wie Fernsehpublikum oder Jury), rethorisches Mittel im Streit oder Unterstellungen irgendeiner Art? Ich dachte, Suggestivfragen seien Fragen, die gleichzeitig eine Aussage machen (im art. gibts ja ähnliche Bsp. wie "Um welche Zeit rannte der Dieb die Strasse runter?"), die die eigentliche Frage und damit die Antwort gar nicht betrifft. Oder auch Fragen, die diese Aussagen lediglich implizieren, wie "Finden Sie Lügen nicht auch falsch?" zB im Kontext eines Verhöres, wo es nicht darum geht, eine bejaende Antwort zu manipulieren, sondern den Befragten versteckt der Lüge zu beschuldigen. Reine Behauptungen, Unterstellungen oder änliches liessen sich leichter abstreiten oder richtigstellen wie in Form einer suggestiven Frage. Oder ist meine Vorstellung nur ein Teilaspekt davon?Der Albtraum - so what?! (Diskussion) 20:50, 29. Apr. 2015 (CEST)Beantworten

persuasive Kommunikation

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Persuasive Kommunikation bringts auf den Punkt. Habs mir erlaubt. Das Geschreibe und Diskussion um den heissen Brei nervt. Nichts zu danken.--2003:F2:8707:CC01:440D:ED7E:D400:123 04:29, 19. Mai 2020 (CEST)Beantworten

"Wer diese Frageform anwendet, stellt keine wirkliche Frage, sondern beabsichtigt, eine Meinung zu suggerieren "

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Für diese steile These hätte ich doch gerne einen Beweis. Für mich sind die im Artikel genannten Suggestivfragen einfach Fragen, in denen die persönliche Haltung und das Vorwissen oder die Erwartungen des Fragenden deutlich werden. Eine Frage wie "Wie schnell ist der XY gerannt, als du ihn flüchten sahst?" strebt gar nur nach der Vertiefung bereits bekannter Fakten.

Ich sehe hauptsächlich eine Involvierung des Fragenden in die Sache, emotional und durch Vorwissen. --2A0A:A541:1A18:0:D112:4D0B:9CFB:E1C9 22:08, 3. Mai 2024 (CEST)Beantworten