Leopard 1
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Leopard 1A1 |
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| Leopard 1 | |
|---|---|
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | 4 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer) |
| Länge | 9,55 m bei Rohr auf 12 Uhr, 8,17 m bei Rohr auf 6 Uhr |
| Breite | 3,37 m |
| Höhe | 2,62 m |
| Gewicht | 42,5 t |
| Panzerung und Bewaffnung | |
| Panzerung | Panzerstahl Schottpanzerung bei Türmen (A3, A4, AS1. C1) |
| Hauptbewaffnung | britische 105-mm-L7A3 mit 28 Zügen |
| Sekundärbewaffnung | 2×7,62-mm-MG3 (koaxial und Fla-MG auf Turm), Nebelmittelwurfanlage |
| Beweglichkeit | |
| Antrieb | 10-Zylinder-Vielstoffmotor 610 kW (830 PS) |
| Federung | Torsionsstab |
| Höchstgeschwindigkeit | 65 km/h |
| Leistung/Gewicht | 19,6 PS/t, |
| Reichweite | max. 400 km (Kolonnenfahrt, Wandlerüberbrückung; Gelände 220 km, schweres Gelände 150 km)
Tankinhalt: 470 l + 490 l |
Der Leopard 1 ist ein mittlerer Kampfpanzer aus Deutschland. Es war der erste in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg (ab 1963) entwickelte und produzierte Panzer.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Entstehungsgeschichte
Die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik am 5. Mai 1955 führte auch zur Erstausstattung der Bundeswehr mit amerikanischen und britischen Panzerfahrzeugen. Die deutsche Rüstungsindustrie war zu dieser Zeit nicht in der Lage, an die Panzerentwicklung anzuschließen. Jedoch versuchte Daimler-Benz mit Unterstützung ausländischer Hersteller, die Entwicklungslücke zu schließen. Gemeinsam mit der Porsche KG, ZF Friedrichshafen, Ruhrstahl AG und der indischen Tata-Gruppe sollte für Indien ein Kampfpanzer entwickelt werden. Dieses Projekt scheiterte jedoch.
Die Erkenntnisse erlaubten Porsche die Teilnahme an der Entwicklung des ersten Kampfpanzers für die Bundeswehr. Am 23. November 1956 folgte der Forderungskatalog, angepasst an die NATO-Anforderungen. So sollte der Kampfpanzer ein Gesamtgewicht von 30 Tonnen aufweisen und dabei hochbeweglich sowie wartungsfreundlich sein. Panzerung und Feuerkraft waren sekundär. Im Juni 1957 wurde zwischen Frankreich und Deutschland ein Militärabkommen geschlossen, das zum Ziel hatte, einen gemeinsamen Kampfpanzer zu entwickeln. In Abstimmung mit dem französischen Verteidigungsministerium (DEFA) veröffentlichte das Bundesministerium der Verteidigung am 25. Juli 1957 die neuen Anforderungen. Diese waren: 30 Tonnen Gesamtgewicht, Vielstoffmotor mit einem Leistungsgewicht von 30 PS/t, Technik auf dem letzten Stand und einer maximalen Breite von 3,15 Meter. Der Fokus lag besonders auf der Hauptbewaffnung und deren Ziel- und Richtmittel. So wurden Treffsicherheit bei Tag und Nacht sowie eine Durchschlagsleistung von 150 Millimeter starkem Panzerstahl bei 30° geneigter Auftrefffläche und einer Entfernung zwischen 2000 und 2500 Metern gefordert. Die Panzerung sollte auf kurze Distanz gegen 20-Millimeter-Geschosse schützen und eine ABC-Schutzbelüftungsanlage sollte den Einsatz in atomar kontaminiertem Gelände für 24 Stunden ermöglichen.
Ein Jahr später, am 1. April 1958, folgte eine Ergänzung der Forderungen. Deutschland beabsichtigte die maximale Breite auf 3,25 Meter zu erhöhen, Frankreich forderte jedoch, diese auf 3,10 Meter zu reduzieren. Im September 1958 trat Italien der Entwicklungsgemeinschaft bei.
Am 6. Mai 1959 kam es zu einer Einigung über die Entwicklung und den Bau von je zwei Prototypen I mit den Arbeitsgruppen A, B und der DEFA. Die Abwicklung erfolgte über das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung. Es bildeten sich drei Gemeinschaftsbüros, um diese Aufgabe zu bewältigen.
- Arbeitsgruppe A Die Firmen Porsche, Atlas-MaK, Luther-Werke und Jung-Jungenthal.
- Arbeitsgruppe B Die Firmen Ruhrstahl, Rheinstahl-Hanomag und Rheinstahl-Henschel
- Arbeitsgruppe C Die Firma C. F. W. Borgward. Sie trug die Kosten zum Teil allein, was 1961 zum Konkurs und somit zum Ausscheiden führte.
Die Firmen Rheinmetall und Wegmann übernahmen die Turmherstellung. Insgesamt wurden vier Prototypen in Deutschland und nur ein Prototyp in Frankreich gefertigt. Die Finanzierung aller Prototypen übernahm Deutschland. Auf diese Erkenntnissen entwickelten die Arbeitsgruppen A und B den Prototypen II, wobei Gruppe B im Oktober 1961 die Arbeit auf Grund technischer Schwierigkeiten sowie Einsparungen einstellte und nur zwei von sechs Kampfpanzer lieferte. Im April 1963 waren die Vergleichserprobungen der Arbeitsgruppen abgeschlossen und der Panzer wurden am 11. Juli 1963 unter der Bezeichnung Standardpanzer der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich lief die Produktion der 0-Serie (Porschenummer 814) mit 50 Panzern die im Juni 1961 angelaufen war. Sie basierten auf dem Prototyp II und diente der Erprobung in der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen. Höhepunkt war eine Vergleichserprobung des damals noch namenlosen deutschen Standardpanzers gegen den französischen Panzer vom Typ AMX 30, die unter italienischer Leitung im August 1963 in Mailly le Camp stattfand und seine hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis stellte. Er war trotz sechs Tonnen Mehrgewicht etwa zehn Prozent schneller und beschleunigte um 18 Prozent besser als sein französisches Gegenstück.
Durch Änderung in der Verteidigungsstrategie Frankreichs konnten bis 1965 keine Gelder für die Panzerfertigung freigemacht werden, jedoch beabsichtigte Deutschland, seine M47 zu ersetzen. So einigte man sich auf eine nationale Panzerfertigung und stellte den Panzer am 1. November 1963 unter dem Namen „Leopard“ vor. Die „Taufe“ erfolgte am 4. Oktober 1963 auf Weisung des Führungsstabes des Heeres durch den Kompaniechef der 2. Kompanie des Panzerlehrbataillons 93, Hauptmann Schmidt. Am 9. September 1965 übernahm Bundesverteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel den ersten serienmäßig hergestellten Kampfpanzer, der bei der Krauss-Maffei AG (heute Krauss-Maffei Wegmann) in München vom Band rollte, und übergab ihn an die 4. Kompanie des Panzerlehrbataillons 93. Damit begann die Einführung von zunächst 1500 Kampfpanzern dieses Typs in die Verbände des I. und III. Korps der Bundeswehr. Bis 1968 erhöhte die Bundeswehr die Bestellung auf 1845 Fahrzeuge mit einer Option für 111 weitere.
Die Gesamtkosten für die Entwicklung, Prototypenfertigung, Truppenversuche und weiteres betrugen 249.030.222 Deutsche Mark. Die letzten Kampfpanzer Leopard 1A5 wurden 2003 mit Außerdienststellung des Panzerbataillon 74 in Cuxhaven/Altenwalde aus dem aktiven Dienst in der Bundeswehr verabschiedet.
[Bearbeiten] Allgemein
Der Leopard basiert auf dem Prototypen II, Porsche-Typ 814. Die Wanne besteht aus geschweißtem Panzerstahl und wird durch eine querlaufende Trennwand in Kampf- und Triebwerkraum getrennt. Die Bugpanzerung beträgt 70 Millimeter und ist in einem Winkel von 30° schräg gestellt, was einer Durchschlagslänge von 140 Millimetern entspricht. Die Seitenpanzerung beträgt im Durchschnitt 30/35 Millimeter, Wannenboden und Heck haben 20 und 25 Millimeter starke Panzerplatten. Neben dem Fahrer ist in der Wanne ebenfalls der Munitionshalter für die Hauptwaffe, eine ABC-Schutz- und Belüftungsanlage, die durch Ansaugen von Außenluft über Filter einen Überdruck erzeugt, sowie das Triebwerk untergebracht. Im Triebwerkraum befindet sich ein Auspufftopf, der die Abgase mit Frischluft vermischt und damit die Infrarot-Signatur reduziert. Gegen Feuer besitzt ausschließlich der Triebwerksraum eine Brandunterdrückungsanlage. Das Löschmittel ist Halon. Die vier Löschmittelbehälter befinden sich beim Fahrer. Zwei der Behälter lösen automatisch aus, zwei weitere können manuell ausgelöst werden.
Durch den Aufbau eines Unterwasserfahrschachtes und der Tauchhydraulik können Gewässer bis zu einer maximalen Tiefe von vier Metern durchfahren werden. Dabei werden alle Luken bis auf die des Kommandanten verschlossen. Die Tauchhydraulik schließt dabei Be- und Entlüftungen am Motor und öffnet eine Brennluftklappe am Motorschott im Panzerinneren. Über diese saugt der Motor beim Waten, Tiefwaten und Unterwasserfahren die Verbrennungsluft über die Kommandantenluke mit aufgesetzten Tiefwat- oder Unterwasserfahrschacht an. Der Kommandant steht bei der Durchfahrt in diesem Schacht und unterstützt den Fahrer beim Durchfahren. Da ein Wassereintritt nicht vollständig zu vermeiden ist, verfügt der Leopard über zwei Lenzpumpen.
Der Panzer ist voll nachtkampf- und eingeschränkt allwetterfähig. Es besteht die Möglichkeit zum Einbau eines Restlichtverstärkers für Fahrer und Ladeschütze. Dabei wird ein Winkelspiegel entfernt.
[Bearbeiten] Laufwerk
Als Laufwerk wurde ein drehstabgefedertes Stützrollenlaufwerk gewählt. Die sieben Laufrollenpaare sind mit den Drehstäben über Schwingarme verbunden, wobei die ersten drei und die letzten beiden Laufrollen je mit einem hydraulischen Stoßdämpfer versehen sind. Kegelstumpffedern begrenzen den Ausschlag der Schwingarme. Als Gleiskette dient eine gummigelagerte, mit Kettenpolstern bestückte, „lebende“ Endverbinderkette der Firma Diehl.
[Bearbeiten] Triebwerk
Der Motor des Leopard 1 ist ein MB 838 CaM500 von Daimler-Benz, gebaut bei MTU Friedrichshafen. Im Gegensatz zur Forderung war der Mehrstoffbetrieb des Dieselmotors nicht sofort möglich und wurde erst später umgesetzt. Die Gesamtleistung von 830 PS bei 37,4 Litern Hubraum ist höher als die der bei den Prototypen eingesetzten Motoren 837 Aa und 838 Ca500. Insgesamt verfügt der Motor über zehn Zylinder, angeordnet in V-Form um 90° gegeneinander geneigt. Eine Trockensumpf-Druckumlaufschmierung sorgt auch bei extremer Schräglage für eine sichere Ölversorgung an allen Schmierstellen. Ein Novum im Motorbau war das Zusammenfassen von Motor, Kühlanlage sowie Schalt- und Lenkgetriebe in einem Triebwerksblock. Diese Bauweise erlaubt durch Schnellkupplungen ein rasches Trennen des Elektrik- und Kraftstoffkreises. Der Wechsel des kompletten Leopard 1-Triebwerkes dauert mit Vor- und Nacharbeiten etwa 30 Minuten. Bei seinem Nachfolger, dem Leopard 2, konnte diese Zeit auf die Hälfte reduziert werden.
[Bearbeiten] Bewaffnung
Die Hauptbewaffnung besteht aus der britischen Hochleistungskanone L7A3 mit 51 Kaliberlängen; Feld/Zug-Profil und Rauchabsauger im Kaliber 105 Millimeter. Der Schwenkbereich beträgt 360° mit einem Höhenrichtbereich von -9° bis +20°. Untergebracht ist die Bordkanone neben der Turmbesatzung im Gussstahl-Drehturm. Ab dem Leopard 1A3 (Baulos 5) wurden die Türme geschweißt. Mit der Umrüstung zum A1 im Jahr 1971 und dem Angleich der ersten Baulose erhielt die Waffe eine Wärmeschutzhülle zum Ausgleich der Temperaturbeinflussung bei Sonnenbestrahlung, Regen und Schnee. Beim Einsatz der ABC-Schutzanlage kann die Hauptwaffe nur noch die bereits im Rohr befindliche Munition verschießen. Das automatische Öffnen des Verschlusses wird blockiert, kann aber manuell erfolgen, wodurch aber die ABC-Sicherheit nicht mehr gegeben ist. Die Panzerstärke der Gusstürme beträgt bis zu 60 Millimetern. Mit seinen neun Tonnen war der Gussturm von Wegmann im Gegensatz zu den zwölf Tonnen des M48 oder den 15 Tonnen des Chieftain ein Leichtgewicht. Als Sekundärbewaffnung dient ein koaxial zur Bordkanone angeordnetes Maschinengewehr und ein um 360° drehbares Fliegerabwehr-MG auf dem Turm. Die Bewaffnung kann hier, wie bei der Nebelmittelwurfanlage, je nach Einsatzland variieren.
Der Panzer besitzt (seit der Version A2) eine gyroskopgesteuerte stabilisierte Waffe, das heißt, die Bordkanone bleibt auch bei Fahrbewegungen stets auf ihr Ziel gerichtet. Die Entfernungsmessung erfolgt im Leopard 1 mittels eines optomechanischen Turmentfernungsmessers (TEM), ab Version Leopard 1A5 mittels Laserentfernungsmesser (LEM). Kommandant und Richtschütze können ebenfalls ab der Version A5 gemeinsam ein Wärmebildgerät nutzen. Die Kampfentfernung beträgt bis zu 2,5 Kilometern.
[Bearbeiten] Varianten
Die Produktion des Leopard wurde in Baulosen abgewickelt. Es waren rund 2700 Firmen am Bau beteiligt. Darunter waren die Blohm & Voss AG, MTU Friedrichshafen, die ZF AG, die Rheinmetall GmbH, die Wegmann & Co. GmbH, AEG Telefunken, die Drägerwerke, die Anton Piller KG sowie die Eberspächer KG. Außer in Deutschland wurde und wird der Leopard 1 in Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Griechenland, Italien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen und der Türkei verwendet. Dabei setzen Australien, Brasilien, Chile, Dänemark, Griechenland, Italien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Polen und die Türkei auf Berge- und Pionierpanzer der Leopard-Familie.
- Leopard
Baulos 1 mit 400 Fahrzeugen. Die Fertigung erstreckte sich von September 1965 bis Juli 1966. Die Grundausrüstung bestand aus gegossenen Türmen, konventioneller Feuerleitanlage, Turmentfernungsmesser (TEM) 2A, Turmrundblickperiskop (TRP) 2A, IR-Zielgerät B171 V, Turmzielfernrohr (TZF) 1A, elektro-hydraulischer Waffenrichtanlage ohne Waffenstabilisierung, IR-Nachtsichtgeräten für Fahrer und Kommandant und einer Verbindergleiskette D139 E2 mit festem Kettenpolster. Das Baulos 2 schloss nahtlos an und endete 1967 mit der Fertigung von 600 Leopards. Das dritte Baulos folgte im Juli 1967 bis August 1968. Die Ausstattung änderte sich nicht, jedoch wurden Heißösen für die Verladung angeschweißt. 16 Leopard aus dem Los gingen nach Belgien. Die Gesamtstückzahl beläuft sich auf 484 Panzer. Baulos 4 folgte ebenfalls nahtlos und endete im Februar 1970. Die Gesamtstückzahl belief sich auf 361 Stück. Die Änderungen umfassten einen klappbaren Tauchschacht, beschussfestere Kettenblenden sowie verbesserte Laufrollen und Treibradkränze.
- Leopard A1
Entsprechen dem A2. Umrüstung aller Serienpanzer der Baulose 1 bis 4 auf den Stand des fünften Bauloses.
- Leopard A2
Baulos 5 mit erhöhter Stückzahl von 232 Panzern. Die Fertigung begann im April 1972 und endete im Mai 1973. Die gesteigerte Stückzahl diente zur Ablösung der M48 A2 beim II. Korps der Bundeswehr. Die Änderungen umfassten eine Aufdickung der Turmpanzerung, eine leistungsfähigere Verbrennungsluft-Filteranlage, verbesserte ABC-Filter, Bildverstärker (BiV)-Nachtsichtgeräte für Fahrer und Kommandant, Waffenstabilisierung für Waffenrichtanlage, Wärmeschutzhülle für die Kanone, Verbindergleiskette D 640A mit auswechselbaren Kettenpolstern und seitliche Kettenblenden.
- Leopard A3
Letzte 110 Fahrzeuge des Bauloses 5 vom Mai 1973 bis November 1973. Die Änderungen umfassten einen geschweißten langgestreckten Turm in Schottbauweise. Das Innenvolumen stieg um 1,5 Kubikmeter. Der Ladeschütze erhielt einen dreh- und kippbaren Winkelspiegel.
- Leopard A4
Baulos 6 mit einer Stückzahl von 250 Fahrzeugen. Die Auslieferung begann im August 1974 bis März 1976. Die Änderung umfassten eine Feuerleitanlage, integriert für Kommandant und Richtschütze, EMES 12A1 für Richtschütze, PERI R12 für Kommandant mit IR-Nachtsichtkanal und Feuerleitrechner. Mit dem A4 war die Lieferung an die Bundeswehr abgeschlossen. Nachrüstung aller Modelle mit einem PZB 200 (Passives Ziel- und Beobachtungsgerät). Im Jahr 1989 wurden 235 Panzer des Loses aus dem Bestand genommen und zum A3 zurückgerüstet. 150 Panzer gingen an die Türkei, 75 nach Griechenland und 10 nach Dänemark.
- Leopard 1A5
Kampfwertsteigerung von 1339 Leopard vom Oktober 1986 bis September 1992 aus den Baulosen 1 bis 4, davon 1225 aus dem Bestand der Bundeswehr. Die Umrüstung umfasste eine Verbesserung der Erstschusstrefferwahrscheinlichkeit durch eine neue Feuerleitanlage EMES 18 (angepasste FLA des Leopard 2), eine Verbesserung des ABC-Schutzes, eine Winkelspiegelwaschanlage für den Fahrer, verstärkte Schwingarmlagerungen, eine Umrüstung auf die neue Funkgerätefamilie SEM 80/90 und eine Munitionshalterung für 13 Schuss. Eine weitere Änderung war die Vorbereitung zur Aufnahme der 120-mm-BK des Leopard 2. Die Bezeichnung ändert sich ab jetzt zu 1A5, nachfolgend werden alle Leopard um die Zahl 1 ergänzt. Mit der Heeresstruktur 5 aus dem Jahr 1994 blieben 737 Leopard 1A5 bis zur Außerdienststellung im Jahr 2003 im Bestand der Bundeswehr. Alle Panzer werden laut KSE-Vertrag demilitarisiert oder verkauft.
- Leopard 1A6
Projektstudie des Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung für einen Panzerabwehrkampfwagen aus dem Jahr 1986. Umbau zweier Leopard 1. Die Kampfwertsteigerung sah eine 120-mm-Waffenanlage, zusätzliche Panzerung, Kommandantenperiskop, weitere Reduzierung der IR-Signatur und Schutzerhöhungen vor. Das Projekt wurde 1987 nach dem Nachweis seiner Erfüllbarkeit eingestellt.
[Bearbeiten] Der Leopard 1 in ausländischen Streitkräften
Nach dem Truppenvergleich im Jahr 1972 wurden insgesamt zwischen Juni 1976 und November 1978 90 Leopard an Australien geliefert. Sie entsprachen dem Leopard 1A3 auf dem Stand des 5 Bauloses. Zusätzlich verfügen die Fahrzeuge über ein Tropical Kit (verbesserte Kühlung der Motoren), hydraulische Endanschläge, seitliche Werkzeugkästen, Feuerleitanlage SABCA und ein Räumschild. In den 1990er Jahren wurden die Panzer modernisiert und mit einer Klimaanlage, einer Minenräumeinrichtung und dem Tarnsystem (Mobile Camouflage System (MCS)) Barracuda des gleichnamigen schwedischen Unternehmens Barracuda Company ausgestattet.
Ursprünglich 334 Leopard 1 aus den Baulosen 3 und 4 wurden zwischen Mai 1968 und März 1971 an Belgien geliefert. Die Panzer verfügten zusätzlich über seitliche Werkzeugkästen, ein Tank Fire Control System (TFCS-Feuerleitanlage) und ein Wärmebildgerät. 10 Panzer dienen zur Ersatzteilgewinnung. Von den 324 Leopard 1 wurden 132 Panzer zum 1A5 (BE) umgerüstet und genutzt. Der Auftrag hatte ein Gesamtvolumen von 360 Millionen DM. Neben dem Kampfpanzer wurde von Belgien auch der Gepard und ein Brückenleger auf Basis des Leopard 1 genutzt. Der als Brückenlegepanzer Leguan bezeichnete Brückenleger entspricht im Aussehen dem Brückenlegepanzer Biber, unterscheidet sich jedoch durch die Panzerschnellbrücke Leguan mit einer höherer Tragfähigkeit (MLC 70), einen verstärkten Heckausleger sowie ein geändertes Stützschild. Die Brücke und Brückenleger wurden so auch von KMW und der MAN Mobile Bridges GmbH (seit 2005 Tochterfirma von Krauss-Maffei-Wegmann) gefertigt.
Nach einer Vergleichserprobung zwischen dem Chieftain und dem Leopard vom Dezember 1967 bis Mai 1968 entschied sich die niederländische Armee Ende 1968 für den Kauf von 400 Leopard 1-Kampfpanzern mit einem Gesamtwert von 550 Millionen DM. Mit Beginn der Lieferung im Oktober 1969 erhöhte sich diese Zahl auf insgesamt 468 Fahrzeuge. Die Fahrzeuge waren auf dem Stand des 4. Bauloses mit geänderter Gleiskette Typ D139 E2 und seitlichen Werkzeugkästen. Die Nachrüstungen umfassten eine Zusatzpanzerung für den Turm, ein Feuerleitsystem der Firma Honeywell AFSL-2 (NL), Laserentfernungsmesser, einen optischen Raumbildentfernungsmesser, einen elektronischen Feuerleitrechner, Nebelmittelwurfanlage (NL), eine MG-Lafette für holländisches Maschinengewehr und eine Waffenstabilisierungsanlage von Honeywell. 170 Leopard gingen nach Verhandlungen an Griechenland. Wie auch Belgien setzte die Niederlande auf den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, geläufig unter der Bezeichnung Cheetah.
Im Jahr 1968 erteilte Norwegen den Auftrag zur Beschaffung von 78 Leopard 1-Kampfpanzern. Die Fahrzeuge entsprachen dem Baulos 4, wurden jedoch leicht modifiziert. Die Umrüstung umfasste eine andere Kette Typ D 640 A, breitere Laufrollen, eine Lukensicherung am Turm und eine Wärmeschutzhülle für das Rohr. Im Zeitraum 1991 bis 1994 erfolgte die Lieferung von weiteren 92 Leopard 1A5 aus den Beständen der Bundeswehr. Von den insgesamt 170 Leopard wurden 111 auf den Stand A5 umgerüstet.
Insgesamt erhielt Italien 920 Leopard 1 auf dem Stand der Baulose 4 und 5. 200 Fahrzeuge wurden von Krauss-Maffei gefertigt. Die restlichen 720 waren Lizenzfertigungen der Firmen Fiat, Lancia und OTO-Melara. Wie auch in den anderen Staaten erfolgte ein Angleich an den aktuellen Rüststand. 200 Fahrzeuge wurden zum A5 kampfwertgesteigert.
Die 120 Leopard Dänemarks entsprechen dem Stand des fünften Bauloses. Sie waren die einzigen Fahrzeuge mit serienmäßig eingebauter Feuerleitanlage EMES 18/TIS. Die Auslieferung erfolgte vom Februar 1976 bis August 1978. Zwischen 1992 und 1994 wurde ein zweites Los mit einer Stückzahl von 110 Fahrzeugen aus den Beständen der Bundeswehr angeglichen. Alle Leopard 1 wurden auf den Stand A5 umgerüstet und bleiben bis zum Jahr 2010 im Dienst.
- Bild:Flag of Canada.svg Leopard 1C1
Kanada ist ein weiterer NATO Partner, der den Leopard 1 nutzt. Die 114 Fahrzeuge entsprachen dem Rüststand A3 des fünften Bauloses. Des Weiteren erhielt das Fahrzeug eine Kabeltrommel für Fernmeldekabel, Halterung für 20 Schneegreifer auf der Bugplatte, Laserentfernungsmesser, den elektronischer Feuerleitrechner SABCA, einen Windsensor auf dem Turmdach, PZB 200, einen integrierten Weißlichtscheinwerfer, eine Winkelspiegelwaschanlage für den Fahrer, eine verstärkte Nebelmittelwurfanlage zum Verschießen von Sprengkörpern, eine Anbauvorrichtung für einen Räumschild sowie belgische Maschinengewehre. Die Auslieferung begann im Juli 1978 und endete im Juni 1979. Dieser Auftrag wurde von Krauss-Maffei und MAK ausgeführt. Im Jahr 2000 folgte eine Kampfwertsteigerung durch Kanada. Die Änderungen umfassten den Kauf von 123 A5-Türmen zum Einbau in die bestehenden Panzer, davon neun Türme für Ausbildungszwecke. Darüber hinaus erfolgte eine Erhöhung der Feuerkraft durch eine verbesserte Kanone, Einbau des Feuerleitsystem EMES 18 und eine Mexas-Zusatzpanzerung. Insgesamt befinden sich noch 66 Leopard 1C2 im Dienst. Die Einsatzdauer ist bis zum Jahr 2015 geplant.
- Bild:Flag of Turkey.svg Leopard 1T1
Im Rahmen der Militärhilfe erhielt die Türkei zwischen September 1982 und Dezember 1983 insgesamt 77 Leopard 1 A3 auf dem Stand des fünften Bauloses. Die Änderungen umfassten eine AFS-Feuerleitanlage mit Laserentfernungsmesser, einen PZB 200 und das Tropical Kit. Mit den Veränderungen in der Bundeswehr wurden 1990 bis 1992 zurückgerüstete A4 an die Türkei verkauft. Insgesamt wurden 397 Leopard1 an die Türkei geliefert, davon 320 aus den Beständen der Bundeswehr.
Vom Februar 1983 bis April 1984 erhielt Griechenland die letzten 106 Panzer vom Band. Sie entsprachen der türkischen Konfiguration. Die Niederlande lieferten weitere 170 ihrer Leopard 1V, Deutschland 3 A3, 75 A5 und 2 A5(NL) aus den Beständen der Bundeswehr. Die Gesamtstückzahl belief sich auf 356. Mit der Einführung des Leopard 2 wurden die Panzer ausgemustert.
[Bearbeiten] weitere Nutzerstaaten
[Bearbeiten] Technische Daten
| Spurweite: | 2,31 m |
| Spezifischer Bodendruck: | 890 g/cm² |
| Schaltung: | 4 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge[1] |
| Getriebe: | Planetengetriebe |
| Steigfähigkeit: | 60 % |
| Querneigungsfähigkeit: | 30 % |
| max. Grabenüberschreitfähigkeit | 3,00 m |
| max. Kletterfähigkeit: | 1,50 m |
| Militärische Lastenklasse: | 42 |
[Bearbeiten] Panzer auf Basis der Leopard-1-Wanne
Durch General Dietrich Willikens entwickelte sich das Leopardfahrgestell zu einem Mehrzweckfahrzeug. Maßgeblich an der Entwicklung beteiligt, überzeugte er die Führung davon, dass Ausbildung, Versorgung und die geringeren Produktionskosten wirtschaftlicher seien. So wurde auf Basis des Leopard 1 ein Fahrschulpanzer, der Brückenlegepanzer Biber, der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, der Bergepanzer 2 und der Pionierpanzer Dachs entwickelt. Die Panzerhaubitze 155-1 mit Leopard-1-Technik (auf der die Panzerhaubitze 2000 basiert) sowie das mittlere Artillerie-Raketensystem Wegmann-Raketenwerfer Rocket System 80 auf Leopard-Fahrgestell wurden nicht realisiert. Das 1991 begonnene Waffensystem Panther, eine Trilateralentwicklung zwischen Deutschland, Frankreich und Großbritannien, wurde 1993 eingestellt. So befand sich beim deutschen Modell auf dem Fahrgestell ein ausfahrbarer 12-Meter-Mast mit der Startvorrichtung für die Lenkflugkörper PARS 3 LR und dem opto-elektronischen Ziel- und Aufklärungssystem Osiris. Ebenfalls nicht umgesetzt wurde der Beobachtungspanzer Artillerie auf Basis des Leopard 1A5. Ohne Hauptwaffe und ausgestattet mit einem an die Feuerleitanlage gekoppelten Wärmebildgerät sollte diese Konfiguration den Beobachtungspanzer Artillerie auf dem M113 ablösen. Nur den Prototypenstatus erreichte auch der 1999 gebaute Leopard 1 AMCV Armoured Mine Clearing Vehicle, ein norwegischer Minenräumpanzer, erprobt im KFOR-Einsatz. Er gleicht im Funktionsprinzip dem deutschen Keiler, besitzt jedoch das britische Aardvark-Minenräumsystem sowie elektronisches und explosives Minenräumequipment. Für das niederländische Marinekorps wurden zwei Leopard 1 zu Beach Armoured Recovery Vehicle (BARV) umgebaut. Sie sind 7,65 Meter lang, 3,25 Meter breit sowie 3,35 Meter hoch und werden bei amphibischen Landeoperationen der HNLMS Rotterdam zur Bergung im Uferbereich eingesetzt. Weitere nicht umgesetzte Prototypen/Studien waren Leopard FlaRakPz Roland, Leopard MKPV (gepanzertes Feldstraßengerät), Leopard MKPV (gepanzerter Minenleger), Leopard GPM (gepanzerte Pioniermaschine), Leopard 1 als Flapanzer mit Otomatic 76/62-Flakturm (76 mm) von Oto Melara, Leopard 1 ADATS (ähnlich dem Panther-Projekt), Leopard 1/Gepard PRTL (niedl. Gepardalternative) und Leopard mit GIAT 155 mm Turm.
[Bearbeiten] Weiterentwicklung des Leopard 1
Nach der Serienfertigung erhielt Porsche den Auftrag für eine Weiterentwicklung. Daraufhin erarbeitete man eine Studie, intern geführt unter der Bezeichnung vergoldeter Leopard, die am 6. Juli 1965 als Vorschläge zur Kampfwertkraftsteigerung des Kampfpanzer Leopard vorgelegt wurden. So wurde vorgeschlagen: Steigerung der Feuergeschwindigkeit durch einen Autolader, Steigerung der Trefferwahrscheinlichkeit, größerer Richtbereich der Hauptwaffe, stärkere Koaxialwaffe, fernbedienbares Fliegerabwehr-MG, stärkerer Motor (809 kW) mit verbesserter Kühlanlage, verbesserte Turmfront und ein verbessertes Fahrgestell inklusive Federn und Panzerschutz. Im Jahr 1967 war die Studie beendet.
Durch Schwierigkeiten beim Kampfpanzer-70-Projekt sah sich das Bundesministerium der Verteidigung veranlasst, das Projekt vergoldeter Leopard mit dem Ziel einer Neuentwicklung und der Kampfwertsteigerung des Leopard 1 voranzutreiben. Aufgrund des Entwicklungsvertrages zum Kampfpanzer 70 und des Verbotes einer Neuentwicklung lief das Vorhaben unter dem Begriff Experimentalentwicklung mit einem Gesamtvolumen von 32 Millionen DM, wovon allerdings nur 25 Millionen genehmigt wurden. Am 7. November 1968 erfolgte der Vertragsabschluss mit Krauss-Maffei. Der Panzer hatte ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen und ähnelte schon jetzt dem Leopard 2. Als im Jahr 1969 das Projekt Kampfpanzer 70 scheiterte, wurde im Auftrag des BWB durch Krauss-Maffei eine Studie unter dem Namen Eber gebaut. Dieser Panzer vereinte die Technik des Kampfpanzer 70 mit dem konventionellen Panzerbau. Die mit 25 Millionen durchgeführte Entwicklung wurde darauf von Krauss-Maffei und seinen Partnern als Experimentalentwicklung Keiler vorgestellt. Mit der Entscheidung im Jahr 1970 zum Bau des Leopard 2 wurden die Kampfwertsteigerungen verworfen und auf Basis des Projektes Keiler die Neuentwicklung gestartet.
[Bearbeiten] Kriegseinsatz durch Kanada in Afghanistan
Kanada hat eine Kompanie der Lord Strathcona’s Horse (Royal Canadians) ausgerüstet mit Leopard C2 mit Zusatzpanzerung, zwei Bergepanzer und zwei Werkstattwagen nach Afghanistan entsandt.[2] Die Panzersquadron soll Konvois beschützen und die von Kanada unterstützten Provincial Reconstruction Teams (PRT) sowie andere nur mit leichten Fahrzeugen ausgerüstete Organisationen unterstützen. Die ersten Panzer erreichten Kandahar Mitte Oktober 2006.[3] Am 2. Dezember 2006 wurden die Panzer in Kandahar in Dienst gestellt, womit Kanada das erste Mal seit dem Koreakrieg Panzer in eine Kriegszone entsandt hat. Erstmals seit dieser Zeit feuerten kanadische Panzer ihre Kanonen auf den Feind ab, als sie am folgenden Tag einen Raketenüberfall der Taliban mit Feuer erwiderten.
[Bearbeiten] Literatur
- Walter J. Spielberger: Die Kampfpanzer Leopard und ihre Abarten, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-61301-198-0
- Karl Anweiler/Jürgen Plate/Manfred Pahlkötter: Radfahrzeuge und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr in den 90er Jahren, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-61301-847-0
- Karl Anweiler/Rainer Blank: Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, Bechtermünz Verlag, ISBN 3-82895-369-7
- Jürgen Plate/Lutz-Reiner Gau/Jörg Siegert: Deutsche Militärfahrzeuge, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-61302-152-8
- Raim/Knecht: Kampfpanzer Leopard, Verlag Wehr&Wissen, Koblenz/Bonn 1977, ISBN 3-8033-0262-5
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ http://www.rommelkiste.de/Fahrzeuge/Leopard/Leopard1a2/Leopard_1_A2.pdf
- ↑ Kriegseinsatz durch Kanada:Canada beefs up Afghan war commitment
- ↑ Kriegseinsatz durch Kanada:Webseite der Lord Strathconas Horse (Royal Canadians)
[Bearbeiten] Weblinks
- Bilderserie zum Kpz Leopard 1 und Varianten
- Bilderserie zum Leopard 1 A5
- Details zur Feuerleitanlage des Leopard 1 und Details zur Feuerleitanlage des L1 A4
- http://www.hartziel.de/_typen/leo1.htm
- Seite des PzBtl 74
- Seite des PzBtl 194
- Niederländisches Kavalleriemuseum
Kampfpanzer: M 47 | M 48A1, M 48A2C, M48A2GA2 | Leopard 1 | Leopard 2
Schützenpanzer: M 39 | Schützenpanzer kurz, Hotchkiss 11-2;| Schützenpanzer lang, HS 30;| Marder | Puma
Raketenwerfer: Raketenwerfer MARS
Jagdpanzer: Kanonenjagdpanzer | Raketenjagdpanzer 1, HS 30 | Raketenjagdpanzer 2 | Jaguar 1 und 2
Panzerhaubitzen: Panzerhaubitze M109 | Panzerhaubitze 2000
Transportpanzer: M 113 G3 GE | Bv206D/S Geländetransportfahrzeug
Panzerpioniere: Minenwurfsystem Skorpion | Pionierpanzer Dachs
Brückenlegepanzer Biber | Brückenlegepanzer M48 | Minenräumpanzer Keiler
Flugabwehrpanzer: Roland | M 42 A1 | Flugabwehrkanonenpanzer Gepard
Bergepanzer: Bergepanzer 1 | Bergepanzer 2 | Bergepanzer Büffel
Sanitätspanzer: Wiesel 2 KrKw | M113 Krkw | Bv 206 S KrKw
Waffenträger: M113 Panzermörser 120mm | Wiesel 1 MK | Wiesel 1 TOW | Wiesel 2 120mm Mörser | Wiesel 2 Gefechtsstand | Wiesel 2 Pionier-Erkundungstrupp | Wiesel 2 OZELOT
Prototypen: VTS1 | VT1-1/-2 | Spähpanzer SP I.C.| GPM| Marder 2| PSB 2 (Erprobung)
Neue Gepanzerte Plattform

