Manfred Häni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Manfred Häni
Personalia
Geburtstag 23. September 1955
Position Abwehrspieler
Junioren
Jahre Station
0000–1975 FC Winterthur
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1975–1983 FC Winterthur
1983–0000 FC Frauenfeld
Stationen als Trainer
Jahre Station
1985–1986 SC Veltheim
1986–1988 FC Wil
1991–1992 SC Veltheim
auf Wikidata bearbeiten
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Manfred Häni (* 23. September 1955) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler und -trainer.

Häni feierte sein Debüt für den FC Winterthur am 7. Juni 1975, als er für 80 Minuten beim 1:1 auswärts gegen Servette Genf spielen durfte.[1] Zu Beginn der Saison 1975/76 wurde er fest ins Kader der ersten Mannschaft der Winterthurer übernommen, nachdem er bereits in seiner Jugend bei den Eulachstädtern gespielt hatte.[2] In der Nationalliga A spielte Häni insgesamt 74 Spiele für den FC Winterthur[3], wobei er im Mai 1977 gegen Sion mit dem entscheidenden Tor zum 1:0-Sieg auf der Schützenwiese sein einziges Tor in der höchsten Liga schoss.[4][5] Im August 1983 wurde Häni vom FC Winterthur an den damals drittklassigen FC Frauenfeld ausgeliehen. Häni musste dementsprechend reamateurisiert werden, wie es in einem entsprechenden Zeitungsbericht heisst.[6]

Nach Frauenfeld wurde Häni 1985 Trainer des in der 2. Liga spielenden SC Veltheim.[7] Nach einem Jahr wechselte er 1986 zum FC Wil, der ebenfalls viertklassig spielte.[8] 1987/88 schaffte er knapp den Ligaerhalt und wurde zum Saisonende durch den damaligen Spielertrainer Christian Gross ersetzt, der den Verein schliesslich bis in die zweitklassige Nationalliga B führte.[9] Danach kehrte er 1991 nochmals für eine Saison zurück zum SC Veltheim.[7]

Häni wurde im September 1999 in den Vorstand des FC Winterthur gewählt und war dort Sportchef.[10]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Kehrauspartie in Genf. In: Die Tat. 8. Juni 1975, S. 10 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 22. April 2023]).
  2. Winterthur will oben bleiben. In: Die Tat. 11. August 1975, S. 12 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 22. April 2023]).
  3. NLA-Spieler-Statistik. In: SFL Glory. Swiss Football League, abgerufen am 23. April 2023 (Direkte Permalinks und Spielerlinks sind (noch) nicht verfügbar).
  4. Dank Häni der zweite FCW-Saisonsieg. In: Neue Zürcher Nachrichten. Nr. 101, 2. Mai 1977, S. 12 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 22. April 2023]).
  5. Hans-Peter Maurer: Schafft es Winterthur doch noch. In: Die Tat. 2. Mai 1977, S. 27 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 22. April 2023]).
  6. FUSSBALL. Capaldo und Häni zu Frauenfeld. In: Neue Zürcher Nachrichten. Nr. 192, 19. August 1983, S. 15 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 22. April 2023]).
  7. a b Sportclub Veltheim (Hrsg.): Chronik 100 Jahre Sportclub Veltheim. Winterthur 2015, S. 133.
  8. Der FC Wil auf dem Vormarsch. In: Peter Traxler, Urs Tiefenauer (Hrsg.): Wil 87. Das Wiler Jahrbuch. TT-Verlag, Wil 1986, S. 139 (digishelf.de [abgerufen am 22. April 2023]).
  9. Urs Tiefenaur, Peter Traxler: FC Wil zwischen Bangen und Hoffen. In: Wil 89. Das Wiler Jahrbuch. S. 72–73, hier: S. 72 (digishelf.de [abgerufen am 22. April 2023]).
  10. René Amherd neuer Präsident des FC Winterthur. Schulden auf die Hälfte reduziert. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 208, 8. September 1999, S. 51: „(si) An der ordentlichen Generalversammlung des FC Winterthur konnte der seit zwei Jahren vakante Posten des Präsidenten neu besetzt werden. Bis zu den Gesamtwahlen im Jahr 2000 steht René Amherd dem Nationalliga-B-Klub vor. Neuer Sport-Beauftragter ist Manfred Häni. Finanzchef Heini Schifferle trat nach neunjähriger Tätigkeit zurück. [...].“