Margret Suckale

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Margret Suckale (* 31. Mai 1956 in Hamburg) ist eine deutsche Juristin und Mitglied des Vorstandes der DB Mobility Logistics AG für Personal und Service.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang

Margret Suckale studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und erwarb den MBA an der WHU / Northwestern University sowie den Executive Master of European and International Business Law der Universität St. Gallen. Ursprünglich wollte sie Richterin werden[1], schlug aber ein Angebot der Hamburger Justizbehörde für eine Anstellung als Richter aus[2].

1985 fing sie bei Mobil Oil AG in ihrer Heimatstadt Hamburg an, wo sie Arbeitsrecht, Tarifpolitik und Grundsatzfragen verantwortete. Später war sie als Personaldirektorin in der Mobil Oil Austria AG und dem Mobil Oil Noric Office in Kopenhagen für das Personal in den nord- und osteuropäischen Ländern zuständig. Sie arbeitete in der Europazentrale der Mineralölgesellschaft in London. Sie arbeitete für den Konzern auch in Wien[1].

Auf die Deutsche Bahn AG wurde sie zunächst durch einen Personalvermittler aufmerksam gemacht[2]. 1997 wurde sie von Vorstandsmitglied Peter Reinhardt bei der Deutschen Bahn zu einem Gespräch eingeladen.[1]. Von 1997 bis 2005 war sie dort Leiterin der Rechtsabteilung, seit 2003 in Personalunion auch Leiterin der Zentralen Stäbe. 2005 wurde sie in den Vorstand berufen, um den Personalbereich von Norbert Bensel zu übernehmen. Längere Zeit war Suckale dabei die einzige Frau unter rund 550 Vorstandsmitgliedern der hundert umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland[1].

Im Rahmen einer neuen Konzernstruktur vor der geplanten Teilprivatisierung wechselt Suckale als Personalvorstand zur neu zu gründenden DB Mobility Logistics AG. Ihre bisherige Funktion als Personalvorstand der DB AG übernimmt als Arbeitsdirektor der ehemalige Gewerkschaftschef Norbert Hansen.[3]

Die Vorstandsbezüge Suckales im Geschäftsjahr 2006 lagen bei 1,716 Millionen Euro, davon 400.000 Euro Fixgehalt, 1,29 Mio. Euro variables Gehalt sowie 26.000 Euro sonstige Bezüge (geldwerte Vorteile, Aufsichtsratsvergütungen und Zuschüsse zu Versicherungen).[4]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Eine Jury der Financial Times Deutschland wählte Suckale 2008 zur „einflussreichsten Business-Frau Deutschlands.“[2]

[Bearbeiten] Privatleben

Zu Suckales Hobbys zählt das Jogging.[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d Allein unter Männern. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. September 2008
  2. a b c d Margret Suckale, die Frontfrau. In: Financial Times Deutschland, 17. Oktober 2008
  3. Deutsche Bahn AG: Vorstand der Deutschen Bahn AG zur neuen Konzernstruktur. Presseinformation vom 9. Mai 2008.
  4. Geschäftsbericht 2006 der Deutschen Bahn AG, Seite 194.

[Bearbeiten] Weblinks

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