Südeuropa

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Vorschlag des Ständigen Ausschusses für geographische Namen zur Abgrenzung Südeuropas

Südeuropa ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die Staaten Portugal, Spanien, Andorra, Monaco, Italien, San Marino, die Vatikanstadt und Malta (wie auch Gibraltar, Ceuta und Melilla). Frankreich, das eigentlich stets zur Gänze zu Westeuropa gerechnet wird, nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Der Süden Frankreichs wird geographisch zu Südeuropa gerechnet. In der Geographie hat sich dafür der Fachbegriff Le Midi eingebürgert.

Im weiteren Sinne schließt der Begriff Südeuropa auch die Länder Südosteuropas ein, insbesondere die Mittelmeeranrainerstaaten Kroatien, Montenegro, Albanien und Griechenland.

Als Grenze zu Südeuropa wird häufig der Alpenbogen genannt, somit wird auch die Südschweiz zu Südeuropa mitgezählt. Die klimatische Grenze ist deutlich an den Alpenübergängen spürbar. (z.B. St. Gotthard, San Bernadino)

Bosnien-Herzegowina und Slowenien haben jeweils auch einen relativ kurzen Küstenabschnitt am Mittelmeer (Slowenien 46 km, die Herzegowina ca 3 km). Kulturell gesehen besteht in diesen Ländern eine eher geringere Bindung zum Mittelmeer und südeuropäischen Werten, als in den zuvor genannten Staaten. Geografisch gesehen werden diese Länder jedoch, ebenso wie die Binnenstaaten Serbien, Kosovo und Mazedonien, in gewissen Kategorisierungen auch Bulgarien und Rumänien, zu Südeuropa gezählt.

[Bearbeiten] Staaten Südeuropas


im weiteren Sinne auch:

[Bearbeiten] Südeuropa im Sinne der UN-Definition

Nach Einteilung der UN [1] umfasst Südeuropa: Albanien, Andorra, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Gibraltar, Griechenland, Vatikanstadt, Italien, Malta, Montenegro, Portugal, San Marino, Serbien, Slowenien, Spanien, Mazedonien, Kosovo.

[Bearbeiten] Siehe auch

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