Spitz (Herrschaft)

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Die Herrschaft Spitz war eine Grundherrschaft im Viertel ober dem Manhartsberg im Erzherzogtum Österreich unter der Enns, dem heutigen Niederösterreich.

Die mit Schwallenbach, Heinrichschlag und Zaissing vereinte Herrschaft umfasste zuletzt die Ortsobrigkeit über Spitz, Schwallenbach, Laach, Willendorf, Groißbach, Köfterin, Schlaubing, Thallham, Litzendorf, Hof, Zaissing, Weinberg, Gießhübl, Wiesmannsreith, Großheinrichschlag, Lobendorf und St. Johann.[1] Der Sitz der Verwaltung befand sich in Spitz.

Letzter Inhaber der Familienfideikommissherrschaft war der k.k. wirkliche Kämmerer Johann Baptist Karl Graf von Dietrichstein-Proskau-Leslie (1772–1852), der diese in den Reformen 1848/1849 auflöste.

Einzelnachweise

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  1. Carl von Gochnat: Nieder-Oesterreichischer Dominien-Schematismus für das Jahr 1848. [Ein Handbuch des ganzen Personalstandes von den sämmtlichen Dominien in Oesterreich unter der Ens (etc.).] Verlag bei Edlen von Schmidbauer und Holzwarth, Wien 1848, S. 155 (Scan in der Google-Buchsuche).