Blaik

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Blaik
Gemeinde Wessobrunn
Koordinaten: 47° 50′ N, 11° 3′ OKoordinaten: 47° 50′ 24″ N, 11° 3′ 14″ O
Höhe: 608 m ü. NHN
Einwohner: 16 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 82405
Vorwahl: 08809
Blaik von Osten
Blaik von Osten

Blaik ist ein Gemeindeteil von Wessobrunn im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau.

Der Weiler liegt circa vier Kilometer südöstlich von Wessobrunn am Osthang der Talsenke der Rott südlich von Paterzell. Nördlich befindet sich der Paterzeller Eibenwald.[2] Er besteht aus mehreren verstreut liegenden Gehöften.

Blaik gehörte zur Riederschaft Forst der Klosterhofmark Wessobrunn. Im Jahr 1761 werden zwei Anwesen erwähnt, ein Viertelhof und ein Sechzehntelhof. Beide waren dem Kloster Wessobrunn grundbar, die Hohe Gerichtsbarkeit lag beim Landgericht Landsberg.

Nach der Säkularisation wurde der Weiler im Zuge der Gemeindeedikte von 1818 Bestandteil der neu gebildeten Gemeinde Forst im Landgericht Weilheim in Oberbayern.

Mit dieser wurde Blaik im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978 nach Wessobrunn eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten

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Bei Blaik befindet sich die 1885 erbaute Hofkapelle St. Anna, ein kleiner verputzter Saalbau mit Dachreiter.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Blaik

  • Pankraz Fried, Sebastian Hiereth: Altbayern Reihe I Heft 22–23: Landgericht Landsberg und Pfleggericht Rauhenlechsberg. In: Historischer Atlas von Bayern. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1971 (327 S.).

Einzelnachweise

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  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 161 (Digitalisat).
  2. BayernAtlas. Abgerufen am 3. Mai 2019.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782.