Constantin Popa

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Basketballspieler
Basketballspieler
Constantin Popa
Spielerinformationen
Geburtstag 18. Februar 1971 (53 Jahre)
Geburtsort Bukarest, Rumänien
Größe 220 cm
Position Center
College University of Miami
NBA Draft 1995, 53. Stelle, Los Angeles Clippers
Vereine als Aktiver
1991–1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten University of Miami
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florida Beachdogs
1995–1996 FrankreichFrankreich Élan Béarnais Pau-Lacq-Orthez
1996–2000 Israel Maccabi Tel Aviv
2000–2001 Israel Hapoel Jerusalem

Constantin Popa (* 18. Februar 1971 in Bukarest)[1] ist ein ehemaliger rumänisch-israelischer Basketballspieler.

Popa, Spitzname Titi, spielte Basketball in der Jugendabteilung von Dinamo Bukarest,[1] von 1991 bis 1995 studierte er an der University of Miami Betriebswirtschaftslehre und gehörte der Basketballmannschaft der Hochschule an.[2] Er bestritt 113 Spiele für die University of Miami, in denen er im Durchschnitt 10 Punkte erzielte. Die 263 Blocks, die er in vier Jahren verbuchte, brachten ihn in der Bestenliste der Hochschulmannschaft an die Spitze.[3] 2019 wurde er in die Sportruhmeshalle der Hochschule aufgenommen. Die Los Angeles Clippers wählten den Rumänen beim NBA-Draftverfahren 1995 an 53. Stelle aus.[4]

Popa spielte nie in der NBA. 1995 gehörte er kurz der Mannschaft Florida Beachdogs an, für die er in neun Partien der US-Liga Continental Basketball Association (CBA) auf dem Feld stand.[5] Im weiteren Verlauf der Saison 1995/96 spielte er für Élan Béarnais Pau-Lacq-Orthez und wurde mit der Mannschaft 1996 französischer Meister.[6] Zwischen 1996 und 2000 stand Popa bei Maccabi Tel Aviv unter Vertrag. Er wurde 1998, 1999 und 2000 israelischer Meister. Seine Höchstwerte in der israelischen Liga verbuchte er im Spieljahr 1996/97 mit 7,2 Punkten sowie 5,6 Rebounds je Begegnung.[7] Im April 2000 stand er mit Maccabi im Endspiel der EuroLeague: Popa kam zu sechs Einsatzminuten, er verlor mit seiner Mannschaft gegen Panathinaikos Athen.[8] In der Saison 2000/01 war Popa Mitglied von Hapoel Jerusalem. Anschließend beendete er seine Spielerlaufbahn.[1]

Popa zog mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten, dem Heimatland seiner Ehefrau.[1] In dem Land war er ab 2005 als Basketballtrainer und Lehrer an der Cypress Bay High School in Weston (Bundesstaat Florida) tätig.[9] Im Sommer 2007 verließ er die Schule, wechselte an die University of Indianapolis und wurde dort Assistenztrainer von Damen-Trainerin LeAnn Freeland.[10] 2011 wurde er an der Hochschule ins Amt des Cheftrainers befördert.[11] 2016 wurde sein auslaufender Vertrag von der Hochschule nicht verlängert. In seiner Amtszeit gewannen die UIndy-Frauen 83 Spiele und verloren 66.[12] Anschließend wurde Popa in Cincinnati für ein Büroausstattungsunternehmen tätig.[2]

Nationalmannschaft

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Popa nahm 1987 an der Kadetten-, 1990 an der Junioren- und 1992 an der U22-Europameisterschaft teil.[13] Bei der Kadetten-EM 1987 in Ungarn erzielte er 18,6 Punkte je Begegnung und stand mit dem Wert auf dem fünften Platz der Korbjägerliste.[14] Bei der Junioren-EM 1990 erreichte er mit der Auswahl seines Landes den vierten Platz.[13]

Mit Rumäniens Herrennationalmannschaft war er 1987 im Alter von 16 Jahren Europameisterschaftsteilnehmer, 1992 trat er mit der Auswahl in der Ausscheidungsrunde für die Olympischen Spiele an und war dort Mannschaftskamerad von Gheorghe Muresan.[13]

Einzelnachweise

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  1. a b c d Constantin Titi Popa - biografie. In: romaniamama.ro. Abgerufen am 28. August 2021.
  2. a b Constantin Popa. In: University of Miami Sports Hall of Fame. Abgerufen am 28. August 2021.
  3. History. In: 2010-11 University of Miami Mens' Basketball Media Guide. 23. November 2010, abgerufen am 28. August 2021.
  4. Canes in the NBA Draft: Constantin Popa. In: University of Miami. 20. Juni 2013, abgerufen am 28. August 2021.
  5. Constantin Popa. In: statscrew.com. Abgerufen am 28. August 2021.
  6. Constantin Popa, l’Empereur Roumain. In: basket-retro.com. 23. Dezember 2019, abgerufen am 28. August 2021.
  7. Constantin Popa. In: basket.co.il. Abgerufen am 28. August 2021.
  8. Euroleague 1999-2000. In: linguasport.com. Abgerufen am 28. August 2021.
  9. A tall order is finally filled. In: Sun Sentinel. 1. Dezember 2006, abgerufen am 28. August 2021.
  10. Popa named new women’s basketball assistant. In: University of Indianapolis. 16. Juli 2007, abgerufen am 28. August 2021.
  11. UIndy Names Popa as Head Women's Basketball Coach. In: Great Lakes Valley Conference. 30. März 2011, abgerufen am 28. August 2021.
  12. UIndy parts ways with women's basketball head coach Constantin Popa. In: University of Indianapolis. 10. März 2016, abgerufen am 28. August 2021.
  13. a b c Constantin Popa. In: FIBA. Abgerufen am 28. August 2021.
  14. Player Leaders, 1987 European Championship for Cadets. In: FIBA. Abgerufen am 28. August 2021.