Hans von Rosen (Verbandsfunktionär)

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Hans von Rosen (* 4. Juli 1900 in Frankfurt am Main; † 16. Dezember 1999 in Varel)[1] war ein deutscher Autor, Diplomlandwirt und Rittergutsbesitzer.[2] Als Bundessprecher führte er die Landsmannschaft Weichsel-Warthe in den Jahren 1959 bis 1969 und erneut von 1977 bis 1981.[3]

Rittergut Grocholin um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Er war der Neffe und ab 1930 Adoptivsohn des preußischen Landrates Sigismund von Treskow. Dieser vermachte ihm 1933 sein Rittergut Grocholin im Posener Kreis Schubin.

In erster Ehe heiratete er 1930 Eva Krüger.[4] Aus dieser Ehe stammen sechs Kinder. Ihr jüngster Sohn Rüdiger von Rosen ist Ökonom und Hochschullehrer. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete von Rosen Lucie Skrandies.

Werke (Auswahl)

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  • Grocholin: Geschichte eines deutschen Gutes in Posen; geliebt – verloren – unvergessen, Rautenberg, 1985.
  • Bilanz. Das deutsche Gut in Posen und Pommerellen, Rosbach v. d. H., 1972
  • Die Verschleppung der Deutschen aus Posen und Pommerellen im September 1939. Eine Dokumentation. (als Hrsg.), Berlin, 1990

Einzelnachweise

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  1. Karl Bauer: "Landwirt in der Provinz Posen. Am 16. Dezember 1999 starb Hans Freiherr von Rosen". In: Kulturpolitische Korrespondenz 1097/1098 vom 30. Dezember 1999, S. 12.
  2. Walther Threde: Polen und sein preussischer Streifen, 1919–1939: die deutsche Volksgruppe in Posen und Pommerellen, Westkreuz-Verlag, 1983, S. 159.
  3. Göttinger Arbeitskreis: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Band 23, Holzner-Verlag, 1982, S. 240.
  4. Genealogisches Handbuch des in Bayern Immatrikulierten Adels, Band 9, 1967, 176.